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Rubio drängt in Israel auf Freilassung der Geiseln

Sein Besuch folgt auf den Vorschlag von Präsident Donald Trump, die Bewohner des Gazastreifens umzusiedeln.

Der israelische Außenminister Gideon Sa'ar begrüßt den US-Außenminister Marco Rubio auf dem Rollfeld des Ben-Gurion-Flughafens, 15. Februar 2024. Foto von Ronen Horesh/GPO.

US-Außenminister Marco Rubio ist am Samstagabend zu seinem ersten Besuch im jüdischen Staat seit seiner Bestätigung als Amerikas Spitzendiplomat in Israel gelandet.

Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar begrüßte Rubio auf dem Rollfeld des Ben-Gurion-Flughafens. Die beiden Männer werden am Sonntag die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem besichtigen.

Rubio wird auch mit hochrangigen Vertretern zusammentreffen, darunter dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, Staatspräsident Isaac Herzog und Oppositionsführer Yair Lapid.

 

„Die Gespräche von Außenminister Rubio mit hochrangigen Vertretern werden die Interessen der USA bei der Förderung der regionalen Zusammenarbeit, der Stabilität und des Friedens unterstützen“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Tammy Bruce, in einer Presseerklärung im Vorfeld des Besuchs.

„Im Mittelpunkt der Reise stehen die Befreiung amerikanischer und aller anderen Geiseln aus der Gefangenschaft der Hamas, der Übergang zu Phase II des Waffenstillstandsabkommens im Gazastreifen und die Bekämpfung der destabilisierenden Aktivitäten des iranischen Regimes und seiner Stellvertreter“, so die Erklärung weiter.

Rubios Reise folgt auf den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, die Palästinenser aus dem Gazastreifen umzusiedeln und das Küstengebiet anschließend für den Wiederaufbau unter amerikanische Kontrolle zu stellen.

Am Donnerstag sagte Rubio in einem Interview, dass jeder Plan, der es der Hamas erlaubt, den Gazastreifen zu regieren, für Israel inakzeptabel und für die Lösung des Konflikts unwirksam wäre. Er fügte hinzu, dass Trump bereit sei, die Führung beim Wiederaufbau des Gazastreifens zu übernehmen, da keine anderen realisierbaren Pläne vorgeschlagen worden seien.

Rubios Reise findet auch vor dem Hintergrund des Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Terrorgruppe Hamas und der Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln statt. Der Waffenstillstand sei „brüchig“, weil die Hamas eine terroristische Organisation sei, die für Gewalt gegen Zivilisten verantwortlich sei, sagte Rubio dem Journalisten Chris Cuomo am Dienstag per Telefon auf NewsNation.

Der Außenminister bezeichnete die Hamas am Montag als „böse“ und „monströse“ Organisation, die ausgerottet werden müsse.

„Das ist eine böse Organisation. Die Hamas ist böse. Sie ist das pure Böse. Das sind Monster. Das sind Wilde. Das ist eine Gruppe, die ausgerottet werden muss“, sagte er in einem Interview mit dem Talk-Radiosender SiriusXM Patriot.

Rubio wird in den nächsten drei Tagen auch nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen.

 

(JNS)

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Patrick Callahan

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