In Israel hat mit Sonnenuntergang am Dienstag Yom Kippur begonnen, der höchste jüdische Feiertag. Der „Tag der Sühne“ oder „Versöhnungstag“ wird als strenger Fastentag begangen, auch Körperpflege ist untersagt. 25 Stunden lang wird nicht gegessen oder getrunken. Im Heiligen Land sind keine Restaurants und Cafés geöffnet, mit Ausnahme einer arabischer Lokale. Das öffentliche Leben steht komplett still. Alle Grenzübergänge sowie der internationale Ben-Gurion-Flughafen bleiben geschlossen.
Religion
Israels Oberrabbiner David Lau und Itzchak Josef halten die Konferenztage der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ, Foto) während des bevorstehenden jüdischen Laubhüttenfestes für eine geistliche Bedrohung. „Auch wenn die Organisatoren Freunde des Staates Israels sind, so sind ihre Aktivitäten eine geistliche Gefahr und beflecken den jüdischen Charakter im Land“, heißt es in einem Brief der beiden Oberrabbiner.
Mit dem Sonnenuntergang am Sonntag hat für das jüdische Volk das Jahr 5776 begonnen. Der jüdische Kalender zählt die Jahre ab dem Zeitpunkt der biblischen Schöpfung der Welt. Man begeht den Jahreswechsel in Israel traditionell nicht mit Knallern und Feuerwerk, sondern mit einem Gottesdienst. „Schana Tova!“ Das Israel Heute-Team wünscht Ihnen aus Jerusalem ein süßes Neues Jahr voller Frieden und Gesundheit!
Die Erweckung, die in einem Christen stattfindet, der die hebräischen Wurzeln seines Glaubens entdeckt, ist ein faszinierendes Ereignis. Seine erste Reaktion ist, dass er sich total in Israel verliebt und ein neues Mitgefühl mit dem jüdischen Volk findet.
Israels Parlament hat den Ausschuss Christlicher Verbündeter (Christian Allies Causcus) neu aufgestellt. Das muss nach jeder Wahl erfolgen. Die Mitglieder des Gremiums haben es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit Verbindungen zwischen der Knesset und christlichen Kirchen und Vereinigungen zu pflegen. Die Tatsache, dass die Knesset an dieser Tradition festhält, zeigt, dass die Beziehungen Israels zur christlichen Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen
Israelis sind sich nur in Krisenzeiten wie Kriegen oder Naturkatastrophen einig. Ansonsten ist der jüdische Staat gespalten und von einem internen Konflikt geprägt, insbesondere zwischen Religiösen und Säkularen. Das hat eine neue Umfrage des israelischen Internetportals Ynetnews ergeben. Die Studie wurde anlässlich des Tisha B’Av durchgeführt, dem jüdischen Fasten- und Trauertag, an dem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird.
Ist der moderne Staat Israel eine Erfüllung biblischer Prophetie? Was sagen eigentlich palästinensisch-christliche arabische Leiter dazu? Ein Symposium geistlicher Leiter im Land ist der Frage nachgegangen, ob es möglich ist, dass widersprüchliche Ansichten nebeneinander existieren können, oder ob dies nicht vielmehr echte Gemeinschaft verhindert.
Prophetie ist ein äußerst heikles Thema. Daher warnt der Apostel Johannes in seinem 1. Brief, Kapitel 4,1 ganz dringlich vor falschen Propheten. Dazu kommt, dass man die Auslegungen oft höher wertet als das eigentliche prophetische Wort. Sollen wir wegen dieser Gefahr auf das prophetische Wort verzichten?
Abt Gregory Collins, vom Saint Benedict Orden in Israel, hat die Christen seiner Region dazu aufgefordert, auf die Brandstiftung der Brotvermehrungskirche am See Genezareth mit Liebe und Vergebung zu reagieren.



