Missionare haben in Israel über 200 Jahre lang versucht, Juden zu Christen zu machen – ohne nennenswerten Erfolg. Als in den späten 1970ern das messianische Judentum aufkam und im ganzen Land messianische Synagogen und Gemeinden gegründet wurden, kamen immer mehr Juden zum Glauben an Jeschua (Jesus).
Religion
Der Theologe Peter Strauch ist einer der bekanntesten Theologen Deutschlands. Gegenüber Israel Heute beantwortete der 72‑Jährige Fragen zum Thema Israel, die manch anderem in einer „politisch korrekten Welt“ zu brisant wären.
Das lateinische Wort Advent heißt Ankunft. Damit ist aber nicht irgendeine Ankunft gemeint, denn das Wort Advent wurde in der Antike nur benutzt, wenn die Ankunft eines Herrschers angekündigt wurde oder ein Kaiser den Thron bestieg oder man den Messias kommen sah. Sind Sie bereit für den wahren Advent?
Die arabisch-christliche Minderheit in Israel befindet in einem Konflikt mit ihrer arabischen Kultur einerseits und ihrem christlichen Glauben andererseits. Sie fühlen sich ihren arabisch-moslemischen Nachbarn verbunden, aber ihr Glaube kann den jüdischen Anspruch an Israel nicht leugnen. Wie gehen sie damit um?
Uri Ariel, Israels Agrarminister, hat in einem Schreiben an den Minister für Umweltschutz Avi Gabai vorgeschlagen, Israels streunende Katzen ins Ausland zu deportieren. Angeblich leben im Heiligen Land rund zwei Millionen wilde Katzen. Der Brief gelangte an die Öffentlichkeit und löste einen Skandal aus. Ariel argumentierte biblisch: Mit einer Ausweisung ins Ausland könne das biblische Gebot „seid fruchtbar und mehret euch“ beachtet werden, anstatt die Katzen – wie bisher – zu sterilisieren oder zu kastrieren. Denn eine Kastration verstoßt gegen das jüdische Religionsgesetz.
Nicht nur viele Kirchengebäude, sondern auch Schulen und Krankenhäuser wurden seit Jahrhunderten von Christen in Israel gegründet. Alles in der Hoffnung, das jüdische Volk davon zu überzeugen, dass Jesus der Messias ist. Trotz des großen Aufwandes bekehrten sich nur wenige Juden.
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„Die Juden preisen den Teufel und werden schließlich von Muslimen ausgerottet.“ Das predigte in der umstrittenen Al Aksa-Moschee auf dem jüdischen Tempelberg in Jerusalem Scheich Khaled Al-Mughrabi. In seiner jüngsten Predigt (16. Oktober, Bild) warnte der Scheich, dass Juden den dritten Tempel bauen wollen, um dort dem Teufel zu dienen. Zweimal pro Woche hält der Scheich in der Al Aksa-Moschee Islamunterricht und hetzt öffentlich gegen die jüdische Herrschaft in Israel.
In ganz Israel wird heute getanzt und gefeiert – trotz der jüngsten Terroranschläge in Jerusalem. Mit Simchat Tora, dem Tora-Freudenfest, das gestern mit Sonnenuntergang begonnen hat, endet der Reigen der hohen jüdischen Feiertage. Die Tora-Rollen werden in feierlichen Umzügen, den Hakkafot, durch die Synagogen getragen. In Jerusalem und in vielen anderen israelischen Städten wird auf den Straßen und Plätzen getanzt, gefeiert und gebetet. Als Höhepunkt der Gottesdienste wird das Schlusskapitel des 5. Buches Mose gelesen und sofort danach der Anfang des 1. Buches. So werden die Toralesungen zu einem nicht endenden Kreislauf.


