Knesset erneuert weltweite christliche Verbindungen

Israels Parlament hat den Ausschuss Christlicher Verbündeter (Christian Allies Causcus) neu aufgestellt. Das muss nach jeder Wahl erfolgen. Die Mitglieder des Gremiums haben es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit Verbindungen zwischen der Knesset und christlichen Kirchen und Vereinigungen zu pflegen. Die Tatsache, dass die Knesset an dieser Tradition festhält, zeigt, dass die Beziehungen Israels zur christlichen Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen

Knesset erneuert weltweite christliche Verbindungen

Israels Parlament hat den Ausschuss Christlicher Verbündeter (Christian Allies Causcus) neu aufgestellt. Das muss nach jeder Wahl erfolgen. Die Mitglieder des Gremiums haben es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit Verbindungen zwischen der Knesset und christlichen Kirchen und Vereinigungen zu pflegen. Die Tatsache, dass die Knesset an dieser Tradition festhält, zeigt, dass die Beziehungen Israels zur christlichen Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Aufstellung fand unter dem Vorsitz von Knesset-Sprecher Yuli Edelstein statt. Die neue Konstellation der Christian Allies Causcus umfasst 25 Mitglieder aus acht verschiedenen Parteien, darunter drei Minister.

Der jetzige Vorsitzende des Ausschusses, Robert Ilatov, hob hervor, er wolle daran arbeiten, die Verbindung zu 32 christlichen, israelfreundlichen Gruppen in ihren jeweiligen Parlamenten zu stärken. Ein Ziel sei, weltweite Boykotte gegen Israel zu bekämpfen.

„Es gibt viele Herausforderungen, die vor uns liegen, aber ich habe keinen Zweifel, dass wir bei der Verteidigung des Staates Israel erfolgreich sein werden,“ so Ilatov gegenüber seinen Kollegen und den christlichen Leitern, die an der Versammlung teilnahmen.

Der ehemalige israelische Botschafter in den USA Michael Oren, der heute für die Kulanu-Partei in der Knesset sitzt, merkte an, dass die USA als christliche Nation eine spirituelle Verbindung zu Israel hätten. Sie seien alle auf einer heiligen Mission, um sicher zu stellen, dass der jüdische Staat stark und geliebt bleibe.

Oren führte weiter aus, wenn Jesus heute nach Bethlehem in den Palästinensergebieten oder auf den Jerusalemer Tempelberg käme, würde man ihm den Stempel „jüdischer Siedler“ verpassen.

Der Geschäftsführer des Ausschusses Josh Reinstein fasste die Veranstaltung mit der Feststellung zusammen: „Israel ist von christlicher Unterstützung abhängig. Diese wird auf die Probe gestellt werden wie nie zuvor.“

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