Allerdings wendet sich die starke Hand der israelischen Polizei in diesem Fall gegen jüdische Beter.
Es besteht schon lange der Status quo, dass Juden und Christen auf dem Tempelberg nicht beten dürfen, aber dieses Verbot scheint sich neuerdings auf das gesamte arabische Viertel der Jerusalemer Altstadt auszuweiten. Nachdem drei junge jüdische Frauen festgenommen worden waren, als sie im arabischen Altstadtviertel beteten, bestätigte ein Gericht in Jerusalem die Argumentation der Polizei, dass die Verrichtung des Gebets den öffentlichen Frieden gestört habe.
Die Entscheidung liegt im Trend, jüdisches Leben in Jerusalem immer weiter zurückzudrängen. Denn nach Ansicht der Polizei und des Richters sind es nicht arabische Randalierer, die die öffentliche Ruhe stören, weil sie in Zorn geraten, wenn Juden beten, sondern die Juden, die durch ihre Gebete die Moslems „provozieren“.




