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Palästinensische Terrorgruppe betreibt Studentenaustausch mit Europa

Die Union der Komitees für landwirtschaftliche Arbeit wurde vom israelischen Verteidigungsministerium im Jahr 2021 als terroristische Vereinigung eingestuft.

UAWC: Warum macht Europa gemeinsame Sache mit einem Ableger der palästinensischen Terrorgruppe PFLP? Foto von Hassan Jedi/Flash90
Warum macht Europa gemeinsame Sache mit einem Ableger der palästinensischen Terrorgruppe PFLP? Foto von Hassan Jedi/Flash90

Nach Angaben einer israelischen Nichtregierungsorganisation (NGO) führt eine als terroristisch eingestufte Organisation ein internationales Studentenaustauschprogramm für palästinensische Studenten in Zusammenarbeit mit Frankreich und dem Vereinigten Königreich durch.

Das Austauschprogramm, das von der Union of Agricultural Work Committees durchgeführt wird, soll „junge Menschen in Bezug auf landwirtschaftliche und umweltbezogene Aktivitäten stärken“. Für Juli sind Besuche in Marseille, Berlin und Hebron geplant.

Den Zulassungskriterien zufolge werden Bewohner des Gebiets C, einer von Israel kontrollierten Verwaltungszone in Judäa und Samaria, bevorzugt behandelt.

Nach Bekanntwerden des Programms hat die israelische Nichtregierungsorganisation Regavim letzte Woche einen Brief an das israelische Verteidigungsministerium und die israelischen Streitkräfte geschrieben und sofortige Maßnahmen gefordert.

„Israel muss sofort handeln, um die Fähigkeit der UAWC zu blockieren, auf der lokalen und internationalen Bühne zu operieren, um ihre terroristische Agenda zu verbreiten. Außerdem muss die UAWC daran gehindert werden, internationale Kontakte zu unterhalten, die der PFLP europäisches Geld zuführen“, heißt es in dem Brief.

„Das Versäumnis der israelischen Regierung, gegen die Aktivitäten dieser Terrororganisation vorzugehen, stellt eine Preisgabe von Territorium unter israelischer Gerichtsbarkeit dar“, hieß es und man zeigte sich überrascht, dass die UAWC weiterhin „offen unter palästinensischen Studenten und in Zusammenarbeit mit dem Ausland“ operiert.

Die Knessetabgeordnete Sharren Haskel (Nationale Einheitspartei) forderte den Verteidigungsminister ebenfalls auf, zu erklären, warum eine terroristische Organisation frei operieren darf, so Regavim.

Das Verteidigungsministerium hatte die UAWC im Jahr 2021 zusammen mit fünf anderen Organisationen als terroristische Vereinigung eingestuft.

Die UAWC steht in Verbindung mit der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), die vom US-Außenministerium als ausländische terroristische Organisation eingestuft wird. Der Verwaltungsleiter der UAWC wurde wegen Beihilfe zum Mord an der 17-jährigen Rina Shnerb im Sommer 2019 angeklagt.

Im Oktober 2022 wurde die Einstufung der UAWC als terroristische Vereinigung durch Israel von neun europäischen Ländern abgelehnt: Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Spanien und Schweden.

Die Niederlande stellten jedoch im Januar 2022 ihre Spenden an die UAWC ein, nachdem eine externe Untersuchung die Verbindungen der NRO zur PFLP untersucht hatte. Rund 21,5 Millionen Euro (24,3 Millionen US-Dollar) waren an die UAWC geflossen, bevor die Niederlande die Finanzierung im August 2020 bis zum Abschluss der Untersuchung einstellten.

 

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3 Kommentare zu “Palästinensische Terrorgruppe betreibt Studentenaustausch mit Europa”

  1. Roland Kunz sagt:

    Die deutsche Kanzlerin hat mal vor der Knesset Israels Sicherheit allen kritischen Belangen hat sie jedoch ihre Diplomaten in der UNO gegen Israel aufgestellt. Steinmeier hat als Staatspräsident sogar dem bluttriefenden iranischen Regime, das Israel vernichten will, zu 40 Jahre Revolution gratuliert. Mit seiner Reichweite zieht Deutschland andere Staaten und vielfach die gesamt EU mit; ob Desavouierung Israels oder Unterstützung von Israels ärgsten Feinden, den Terroristen, Deutschland gibt vielfach den Ton an. Umso mehr ist die Entscheidung Hollands zu würdigen, aus diesem miesen Spiel wenigstens als Sponsor der AUWC auszusteigen.

  2. Roland Kunz sagt:

    Die ersten 2 Sätze sollten heissen:
    Die deutsche Kanzlerin hat mal vor der Knesset Israels Sicherheit zur deutschen Staatsraison erhoben. In allen kritischen Belangen hat sie jedoch ihre Diplomaten in der UNO gegen Israel aufgestellt.

  3. Serubabel Zadok sagt:

    Es ist eine peinliche Schande für Europa, die UAWC nicht als terroristische Organisation einzustufen.

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