
Zwei kleine palästinensisch-arabische Kinder wurden am Mittwochabend auf der Ostseite Jerusalems angeschossen und verwundet, eines davon kritisch.
Die meisten Menschen, die diese Schlagzeile und den einleitenden Absatz lesen, werden unbewusst annehmen, dass diese Kinder Opfer der “israelischen Besatzungstruppen” waren. Diese Denkweise haben uns die Mainstream-Medien mittlerweile beigebracht.
Tatsache ist jedoch, dass diese beiden Kinder nirgendwo in den internationalen Mainstream-Medien erwähnt werden, weil sie nicht von der israelischen Polizei oder israelischen Soldaten angeschossen wurden.
Sie wurden von „Palästinensern“ beschossen. Und deshalb kümmert sich niemand darum.
Von Gesetzlosigkeit geplagt
Beide Schießereien fanden in der Nachbarschaft von Shuafat am nordöstlichen Stadtrand von Jerusalem statt.
Die vierjährige Rafif al-Qara’in saß mit ihrer Familie beim festlichen Abendessen, um den Ramadan zu unterbrechen, als sie plötzlich von einer Kugel getroffen wurde.
Es bleibt unklar, von wo aus der Schuss abgegeben wurde. Da zu dieser Zeit keine bewaffneten Demonstrationen stattfanden, geht man davon aus, dass Rafif von einer verirrten Kugel getroffen wurde, die mit der Bandengewalt in Verbindung steht, die die Nachbarschaft plagt.
Sie befindet sich derzeit in kritischem Zustand im Jerusalemer Hadassah-Ein-Kerem-Krankenhaus, wo Ärzte sagen, dass “unmittelbare Lebensgefahr” bestehe.
Bei dem anderen verletzten Kind handelt es sich um einen dreijährigen Jungen, der ohne die heldenhafte Tat seines Vaters wahrscheinlich gestorben wäre.
Kameras nahmen einen maskierten Mann auf, der den Lebensmittelladen des Vaters betrat und Feuer auf den Jungen eröffnete. Der Vater sprang sofort auf seinen Sohn und schirmte ihn mit seinem eigenen Körper ab. Der Schütze erschoss beide Opfer, verließ den Laden, kehrte dann zurück und eröffnete erneut das Feuer.
Sowohl Vater als auch Sohn erlitten leichte Verletzungen.
Anwohner, die mit dem israelischen Nachrichtenportal Ynet sprachen, sagten, der fragliche Laden sei schon einmal ins Visier genommen worden.
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