Palästinenser geben zu: Netanjahu hat uns in die Schranken gewiesen

Ein israelischer Journalist fragt sich, warum die derzeitige Regierung jetzt dafür belohnt wird, die palästinensische Führung ins Abseits gestellt zu haben

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Abraham Abkommen, Palästinenser
Während Netanjahus Amtszeit wurde der Rest des Nahen Ostens endlich davon überzeugt, dass man die Palästinenser nicht braucht, um einen regionalen Frieden zu erreichen.  Foto: Kobi Gideon/Flash90

Gemessen an den Zahlen ist der israelisch-palästinensische Konflikt im Vergleich zu anderen ähnlichen Situationen in der Welt unbedeutend. Und doch ist er seit Jahrzehnten eines der wichtigsten außenpolitischen Themen der Welt. Das gilt für den Westen, für die Vereinten Nationen und vor allem für die arabische Welt.

Erst als Benjamin Netanjahu auftauchte, wurde die palästinensische Frage von den Nationen des Nahen Ostens in eine angemessenere Perspektive gerückt. Das hat kein Geringerer als Palästinenserchef Mahmud Abbas in einem privaten Gespräch mit israelischen arabischen Gesetzgebern im Jahr 2019 eingeräumt.

Natürlich hielt Abbas die Einmischung Netanjahus für unfair. Er beschwerte sich, dass „es noch nie einen Führer in Israel gegeben hat, der uns vor der arabischen Welt so geschwächt hat wie Netanjahu.“

So berichtete der bekannte israelische arabische Journalist Mohammed Magadli.


Magadli reagierte mit seinem Twitter-Beitrag auf die Behauptungen einiger derzeitiger Mitglieder der israelischen Regierung, dass man sie für die Ausgrenzung der Palästinenser loben sollte. Magadli wies jedoch darauf hin, dass selbst die Palästinenser zugeben, dass dies Netanjahu zu verdanken sei.

Es war in der Tat bemerkenswert, dass die Palästinenser nicht an dem historischen Gipfeltreffen in dieser Woche im Negev teilgenommen haben, bei dem die Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrains, Marokkos und Ägyptens in den jüdischen Staat kamen, um sich mit unserem Außenminister Yair Lapid zu treffen.

Dies war ein weiteres Zeichen dafür, dass die alte Denkweise, wonach es keinen umfassenden Frieden und keine Stabilität im Nahen Osten geben kann, ohne zuvor die palästinensische Frage zu „lösen“, völlig falsch war.

Unser Chefredakteur Aviel Scheider erläutert diese neue Erkenntnis in seinem jüngsten Beitrag: Gipfeltreffen in der Wüste

Und es war in der Tat Netanjahu, der bei zahlreichen Gelegenheiten darauf hinwies, dass es die Stärke Israels sei und nicht seine Bereitschaft, vor palästinensischen Forderungen zu kapitulieren, die letztlich den Frieden zwischen dem jüdischen Staat und seinen Nachbarn herbeiführen werde.

Siehe: Netanjahu möchte mit Stärke, nicht Schwäche, die Beziehungen mit der arabischen Welt normalisieren

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