MitgliederPA-Regime gerät ins Wanken, Hamas weitet Einfluss in Judäa und Samaria aus

Abbas stellt Israel ein „Friedens“-Ultimatum, aber wenn er nicht mehr wirklich die Kontrolle hat, was nützt es dann, mit ihm zu verhandeln?

von Yochanan Visser |
Palästinenserchef Mahmud Abbas hat die Kontrolle über sein Volk so gut wie verloren. Foto: Flash90

Die Rede des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen mag noch so kämpferisch gewesen sein – es wird dennoch immer deutlicher, dass seine interne Position inzwischen fast unhaltbar geworden ist. Beachtliche 80 Prozent der palästinensischen Araber sind der Meinung, dass der betagte PA-Chef zurücktreten sollte. Die Hamas nutzt diese Situation aus, indem sie versucht, von Judäa und Samaria aus eine neue Terrorkampagne gegen Israel ins Rollen zu bringen, wie ich gleich ausführlicher erläutern werde.

Vor fast zwei Wochen hielt Abbas eine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Dabei sprach er erneut Drohungen gegen Israel aus.

 

Ultimatum

Abbas gab Israel ein Jahr Zeit, sich vollständig aus Samaria, Judäa und aus dem Osten Jerusalems zurückzuziehen.

Der alternde Palästinenserführer erklärte, dass er den jüdischen Staat vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag verklagen werde, wenn Israel dieser Forderung nicht nachkomme.

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