Eine der wiederholten Verheißungen Gottes an diejenigen, die seine Gebote von Herzen befolgen, ist Wohlstand. Der Mann, der von Benjamin Netanjahu mit der Verwaltung der israelischen Wirtschaft betraut worden ist, sagt, es sei an der Zeit, die Bibel die Tagesordnung bestimmen zu lassen.
Bezalel Smotrich, Vorsitzender der Partei des religiösen Zionismus, wurde von seinen säkularen Kollegen kritisiert, weil er diese Woche in einem Interview mit religiösen Medien sagte, dass die Bibel Israels Wirtschaftspolitik während seiner Amtszeit als Finanzminister diktieren werde.
„Man hat viele verschiedene Wirtschaftssysteme ausprobiert, nicht wahr? Man hat es mit Kapitalismus und Neosozialismus versucht, aber eines hat man nicht ausprobiert – einen wirtschaftlichen Ansatz namens ‚Wenn ihr also treu gehorcht'“, sagte Smotritch gegenüber dem ultraorthodoxen Wochenmagazin Mishpacha.
Smotritch bezog sich dabei auf 5. Mose 11:13-14, wo es heißt:
„Und wenn ihr meine Gebote, die ich euch heute gebiete, gewissenhaft befolgt, den Herrn, euren Gott, zu lieben und ihm von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu dienen, so will ich euch den Regen in eurem Land zu seiner Zeit geben, den ersten und den letzten Regen, damit ihr euer Getreide, euren Wein und euer Öl ernten könnt.“
Für Smotrich ist es offensichtlich: „Wenn wir die Tora befolgen, werden wir mit finanziellem Überfluss und großem Segen belohnt. Das wird mein wirtschaftlicher Ansatz sein.“
Bevor nun die eher säkularen Gemüter aufschreien, dass ein religiöser „Spinner“ das Land ruinieren werde, indem er die Wissenschaft der Wirtschaft ignoriert, sei betont, dass Smotrich plant, die Wirtschaftspolitik völlig professionell anzugehen.
Zugleich sei es aber auch an der Zeit, die Bibel einzubeziehen:
„Man kann nicht eine Kippa tragen, in die Synagoge gehen und sich dann so verhalten, als sei man säkular“, stellte er fest. „Wenn wir an Gott glauben, dann glauben wir. Wir glauben, dass Israel die Tora und das Judentum fördern muss. Dazu kommt das Gebot der Besiedlung des Landes sowie mehr Taten der Nächstenliebe und mehr Solidarität.“
„Und dann wird Gott uns mit großem Reichtum belohnen“, schloss Smotrich.
Was sagt die Bibel über Wohlstand?
Die Bibel spricht nicht weniger als 219 Mal von Reichtum und wirtschaftlichem Wohlstand im Tanach (dem sogenannten „Alten“ Testament) und im Neuen Testament. Viele dieser Bibelverse über Wohlstand beziehen sich auf die Volkswirtschaften, vor allem auf die Israels, aber auch auf Ägypten und andere.
Gott segnete das gesamte ägyptische Volk als Antwort auf den Gehorsam und die Gerechtigkeit eines einzigen Mannes – Josef.
„Und die sieben Jahre des Überflusses, die es im Land Ägypten gab, waren zu Ende. Und es begannen die sieben Jahre der Hungersnot zu kommen, wie Joseph gesagt hatte; und die Hungersnot war in allen Ländern, aber in ganz Ägyptenland gab es Brot.“
„Und als das ganze Land Ägypten hungerte, schrie das Volk zum Pharao um Brot. Und der Pharao sprach zu allen Ägyptern: Geht zu Joseph; was er euch sagt, das tut. Und die Hungersnot war auf dem ganzen Erdboden: Und Joseph öffnete alle Vorratskammern und verkaufte an die Ägypter; und die Hungersnot wurde größer in Ägyptenland.“
„Und alle Länder kamen nach Ägypten zu Joseph, um Getreide zu kaufen; denn die Hungersnot war groß in allen Ländern.“ (1. Mose 41:53-57)
Das alte Israel erfreute sich aufgrund des rechtschaffenen Verhaltens seiner Herrscher über lange Zeiträume nationalen Wohlstands. Umgekehrt litt es während der Herrschaft ruchloser Persönlichkeiten unter Mangel.
Die Regierungszeit von König Salomo ist vor allem als eine Zeit beispiellosen Wohlstands bekannt. Sowohl aufgrund seiner eigenen Hingabe an Gottes Wort als auch aufgrund der Verheißungen Gottes an seinen treuen Vater, König David.
Die direkteste Stelle unter den vielen Wohlstandsbibelversen ist jedoch Josua 1,8, in der der Nachfolger von Mose das Volk Israel anweist:
Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, sondern du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, alles zu tun, was darin geschrieben steht; denn dann wird dein Weg erfolgreich sein, und du wirst Erfolg haben.
Könnte dieses einfache Konzept in unserer Zeit noch Gültigkeit haben? Bezalel Smotrich verlässt sich darauf.





Ausgezeichnete Idee !
Ein Politiker mit Herz und Verstand? Hatte ich bisher noch nie von gehört, dass es so eine Spezies wirklich noch geben soll, dachte die wären mit den Dinos zusammen ausgestorben.
Ich wünsche Herrn Smotrich Glück und Liebe, wenn er diesen „Weg“ geht, geht er einen göttlichen Weg……! Auf einem solchen Weg liegen keine Steine, da gibt es auch keine Anhöhen oder Täler, der Weg Gottes ist eben!
Also dass Gottes Weg e b e n ist…?????. und wenn ich auch wanderte im FINSTEREN TAL eine berühmte Passage aus Ps. 23………aber prinzipiell wäre es zu wünschen, dass viele Politiker sich mit Haut und Haar auf die Bibel einlassen, dass sie auch sich der ganzen Bibel zuwenden und nicht nur dem Tanach….Gottes Segen.
Nicht Kapitalismus, sondern die Bibel wird Wohlstand bringen, sagt israelischer Minister
König Salomo spricht auch von Wohlstand:
Sprüche 3:9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens,
10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.
Mal 3,10
10 Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
Hinzu kommen noch die Empfehlungen vom Sabbaticaljahr und vom Halljahr.
Darüber gäbe es eine schöne Geschichte von einem Weizenbauern. Jedoch der Platz dazu fehlt.
Moin
Als ich vor etlichen Jahren beim Bibellesen auf die Zusagen beim Geben des „Zehnten“ sties, sagte ich „OK, ich nehme Dich beim Wort.“
Da fing ich an zusammen zu zählen, was ich im Laufe des Jahres an Spenden an Missions-oder Israelwerke überweise, was ich als Brutto-/Nettogehalt bekommen habe und ob das der Zehte ist. Was ich bar als Kollekten etc. gebe habe ich meist auf dem Heimweg schon wieder vergessen.:-)
Seit dem habe ich keine finanziellen Probleme. Ich bin nicht reich, habe aber was ich brauche, auch genug für kurzfristige Ausgaben. Außerdem hatte ich in den letzten 10-15 Jahren nur 2x 0,10€ Überziehungszinsen.
Also an dem Ansatz des Ministers ist was dran.
Noch eine Bemerkung:
Der Premierminister Netanjahu forderte schon vor Jahren die Leute dazu auf, dass sie sich mit der Bibel mehr beschäftigen sollen – er tue es auch!!
Darum begrüsse ich die Wiederwahl von Herrn Netanjahu sehr.
Jeremia 22:29 O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort!
.