Netanjahu besucht UNESCO-Konferenz gegen Antisemitismus

Der israelische Ministerpräsident hat eine Einladung der Generaldirektorin der UNESCO, Audray Azoulay, angenommen und wir am 26. September an einer Konfefenz gegen den Antisemitismus im Hauptqauartier der Vereinten Nationen in New York teilnehmen.

Netanjahu besucht UNESCO-Konferenz gegen Antisemitismus

Als Teil der UNO-Generalversammlung wird am 26. September im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New Sork eine Konferenz der UNESCO gegen den Antisemitismus stattfinden. An der Konferenz werden Berichten zufolge neben UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, Frankeichs Präsident Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Merkel auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erwartet, der von der Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, persönlich eingeladen wurde.

Diese Konferenz findet, als Teil der 73. Generalversammlung der UNO, als Reaktion auf verschiedene Angriffe gegen Juden und ihre Einrichtungen statt, etwa in Toulouse, Brüssel, Paris und Kopenhagen. Der Schwerpunkt wird auf der Bildung liegen, um so zukünftigem Antisemitismus entgegenzuwirken.

Auf der Konferenz werden mehrere europäische Staatschefs sowie eine Vielzahl an Diplomaten und Botschaftern aus der ganzen Welt erwartet. Als Chefsprecher wird Professorin Dina Porat, Chefhistorikerin der Yad Vashem, auftreten. Vor Beginn der Veranstaltung werden die Teilnehmer für ein gemeinsames Foto einer Online- Kampagne gegen Antisemitismus posieren.

Der israelische Botschafter bei der UN, Danny Danon, begrüßte diese Veranstaltung und die Tatsache, dass so viele Staatschefs sich dieses Problems annehmen. „Weltführer müssen weitere Schritte unternehmen, um Hass und Antisemitismus auszurotten.“

Bei dem Treffen zwischen Netanjahu und Azoulay wird womöglich über einen Aufschub vom Austritt Israels aus der UNESCO geredet werden. Israel erklärte diesen Schritt im vergangenen Dezember, seitdem kam es zwischen dem Land und Azoulay, welche selbst Jüdin ist, zu einer Annäherung. Sie setzt sich dafür ein, die Diskriminierung Israels in der UN zu unterbinden. Dabei erreichte sie, dass es in den zwei vergangenen UNESCO Sitzungen zu keiner Resolution gegen Israel kam, was sehr unüblich ist.

Archivbild: UNESCO Hauptquartier in Paris (Foto: Serge Attal/Flash)

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