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MitgliederNächte im Schutzraum – Gedanken zwischen Sirenen, Angst und Hoffnung

Ein persönlicher Bericht von Dov Eilon aus Israel: Wie wir uns auf die Angriffe des Iran vorbereiteten, warum der Präventivschlag notwendig war – und warum ich trotz allem Hoffnung habe.

Öffentlicher Schutzraum in Tel Aviv. Für unseren Sohn in Tel Aviv mittlerweile ein zweites Zuhause. Foto: Dov Eilon.

Die Nächte sind lang geworden. Oder besser gesagt: sie sind unterbrochen, zerfetzt von Alarmen und App-Meldungen, die uns aus dem Schlaf reißen wie Sirenengeheul in einem Alptraum. Kaum ist man eingeschlafen, schrillt das Handy, die Warnung des Heimatfront-Kommandos erscheint auf dem Bildschirm: „Raketenalarm – Schutzraum aufsuchen.“ Dann ertönt die Sirene. Und wir rennen. Immer ins gleiche Zimmer: das unseres jüngsten Sohnes. Denn das ist der Schutzraum in unserer Wohnung.

In der Nacht zum Freitag begann alles. Gegen drei Uhr morgens heulten plötzlich die Sirenen – doch es gab keine Raketen. Erst waren wir verwirrt. Dann wurde klar: Diese Alarme dienten als eine Art Weckruf. Der israelische Angriff auf die iranischen Atomanlagen hatte gerade begonnen, und die Sirenen sollten uns nicht warnen, sondern vorbereiten. Der Staat hatte uns mit einem einzigen Ton signalisiert: „Es geht los. Macht euch bereit. Der Iran wird reagieren.“

Und das taten wir. Noch in der Nacht begannen wir, unseren Schutzraum auszurüsten – so gut es eben ging. Wir sammelten Wasserflaschen, Snacks, Taschenlampen, mobile Ladegeräte, Batterien. Alles, was uns helfen könnte, dort mehrere Stunden...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Nächte im Schutzraum – Gedanken zwischen Sirenen, Angst und Hoffnung”

  1. J. Hofer sagt:

    Ich wünsche euch, dem Volk Israel, dass die ersehnte Freiheit, der ersehnte Frieden bald kommen möge.

  2. igopub sagt:

    Vielleicht – wenn möglich – wird eine Ruhepause vor der Entrückung des Messias sein.
    Achtung aber vor den Verbündeten des Iran.
    Danke für das Angehen Israels gegen die Atomanlagen Irans – Gottes Hilfe und Schutz dafür!
    Shalom!

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