Im Juni 1966 beschloss die jordanische Regierung, 500 palästinensische Familien, einschließlich meiner Familie, aus dem jüdischen Viertel zu evakuieren und sie ins Shuafat-Flüchtlingslager zu verlegen, ohne dass es einen klaren Grund dafür gab.
Einen Tag vor Ausbruch des Sechs-Tage-Krieges im Jahr 1967 kam ich vom Flüchtlingslager Shuafat in die Altstadt von Jerusalem, um meine Tante zu besuchen. Am nächsten Tag war Krieg. Ich war 9 Jahre alt und saß bei meiner Tante fest. Ich hörte Schüsse und fragte: „Was ist das?“ Sie sagte, es sei Krieg zwischen den Arabern und den Juden. Ich sagte: „Was ist ein Jude? Sind sie Menschen wie wir?“ Sie sagte: „Nein, die essen Menschen.“ Da bekam ich Angst.
Drei Tage nach dem Krieg hörte ich auf Arabisch über Lautsprecher, dass jeder, der Essen möchte, zu einem bestimmten Punkt gehen kann, an dem Essen verteilt wird. Meine Tante fragte, ob ich Essen holen wolle. Ich sagte: Auf keinen Fall, sie würden mich essen. Sie sagte: „Ich schicke dich doch nicht allein, du gehst zusammen mit den Nachbarskindern.“ Da ging ich mit...
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