Etwa 80 Prozent des Mülls in Israel werden deponiert, was das Grundwasser belastet und die Luft verschmutzt. Ansätze, die Recyclingquote zu verbessern, hatten bislang nur geringen Erfolg. Die zum Recycling ausgesonderte Abfallmenge nahm in den letzten fünf Jahren von 18 Prozent auf nur 22 Prozent zu. Der EU-Durchschnitt beträgt hier 34 Prozent.
Das Umweltschutzministerium wird geführt von Zeev Elkin, der momentan für das Amt des Jerusalemer Bürgermeisters kandidiert. Eine Investition von vier Milliarden Schekeln (etwa eine Milliarde Euro) soll nun bis 2030 die Wende bei der Müllentsorgung herbeiführen. Entstehen sollen innovative Sortieranlagen sowie Müllverbrennungsanlagen, die Strom erzeugen.
Das Umweltbewusstsein der Bevölkerung ist erst wenig ausgeprägt, vor allem in der arabischen und orthodoxen Welt. Der Durchschnittsisraeli produziert 1,7 Kilogramm Müll...
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