Israel wählt heute und bekräftigt damit das Bekenntnis einer 3.000 Jahre alten Zivilisation zur Demokratie im Herzen des Nahen Ostens.
Meinungen
Ob aus gemeinsamen Interessen, aus Liebe oder aus Verantwortung – die Bibel zeigt, dass sich der wahre Wert eines Bundes erst dann offenbart, wenn Treue uns etwas kostet.
Ein möglicher Militärschlag gegen Iran sorgt für Spannungen zwischen Politik und Armeeführung. Zugleich steht der Verdacht im Raum, dass politische Interessen die Entscheidungen über Krieg und Frieden beeinflussen könnten.
Auf dem CSU-Parteitag findet Bundeskanzler Friedrich Merz deutliche Worte gegen Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit. Als Israeli mit deutschen Wurzeln habe ich mich darüber gefreut. Doch die vergangenen Monate haben auch gezeigt, dass die besondere Freundschaft zwischen Deutschland und Israel nicht immer einfach ist.
Einen Tag vor der Wahl warnt Ministerpräsident Netanjahu vor einer iranischen Atombombe über Tel Aviv und stellt seine politischen Rivalen als Gefahr für Israels Existenz dar. Doch seine Warnungen stehen im Widerspruch zu seinen eigenen früheren Siegeserklärungen.
Kurz vor den Knesset-Wahlen zeichnen Israels Fernsehsender völlig unterschiedliche Bilder der politischen Stimmung. Die Entscheidung an der Wahlurne wird nicht nur über die nächste Regierung, sondern auch über die Glaubwürdigkeit der Medien urteilen.
Nach dem Sicherheitsversagen vom 7. Oktober baut Israel den Schutz seiner Luftwaffenstützpunkte um. Eine neue Eliteeinheit aus Soldatinnen, zusätzliche Kampftruppen und ein biblisches Prinzip stehen im Mittelpunkt: Wachsamkeit.
Israels Einsatz folgt auf einen Angriff, der weitaus größere Ausmaße annehmen sollte, und auf eine Drohung der Hamas, den 7. Oktober zu wiederholen. Die Kritiker haben beides außer Acht gelassen.
Der jüdische Staat wird nicht zulassen, dass diese Kräfte den Bürgern ihre Entscheidungen vorschreiben.


