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MitgliederTacheles mit Aviel – Der Hammer war falsch, das Denkmal auch

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Ich sage es gleich zu Beginn: Dieses Denkmal zur Verherrlichung palästinensischer Terroristen hätte meiner Meinung nach schon längst bombardiert werden müssen. Aber nicht so – oder wisst ihr was, doch so, aber ohne Kameras.

Der Knessetabgeordnete Zvi Sukkot während einer Sitzung im israelischen Parlament in Jerusalem. Seine eigenmächtige Zerstörung eines palästinensischen Denkmals für Terroristen hat auch in Israel heftige Kritik ausgelöst. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Ein Monument, das einen Terroristen ehrt und einer neuen Generation vermittelt, dass der Mord an Israelis Heldentum und „Märtyrertum“ bedeutet, hat für mich nichts mit legitimer Erinnerungskultur zu tun. Aber genau deshalb hätte der Staat handeln müssen und nicht ein Knessetabgeordneter mit dem Vorschlaghammer. Zvi Sukkot hatte in der Sache einen Punkt, doch mit seiner eigenmächtigen Aktion und der Instrumentalisierung der militärischen Absicherung überschritt er eine Grenze. Und trotzdem offenbart die anschließende Berichterstattung eine bemerkenswerte Schieflage: Überall sehen wir den israelischen Hammer, aber erstaunlich selten wird gefragt, auf was dieser Hammer eigentlich einschlug.

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Patrick Callahan

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