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MitgliederDer Grund für unsere Probleme: Gottes Vertrag mit dem Volk Israel

Die Einhaltung des Vertrags mit Gott als oberste Priorität für Israel? Eine Analyse über Segen durch Gebote und die tödliche Gefahr einer Trennung von Staat und Religion im jüdischen Staat.

Der Vertrag hängt in der Luft. KI-Erstellt
Der Vertrag hängt in der Luft. KI-Erstellt

In unserem Thora-Wochenabschnitt „Ki Tawo“ lesen wir über den Vertrag, den Gott mit dem jüdischen Volk geschlossen hat. Dieser Vertrag wird hier deutlich ausgesprochen, er verdeutlicht uns die Verpflichtungen beider Seiten und die Konsequenzen für einen Vertragsbruch. Und nach Jahrtausenden im Exil, können wir heute erkennen, dass diese Konsequenzen eingetreten sind.

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Das Volk Israel lagert auf der Ostseite des Jordan-Flusses, etwa zwei Millionen Menschen sind bereit für den Einmarsch ins Gelobte Land. Mose wird nicht mitkommen, sondern außerhalb Israels an einer unbekannten Stelle begraben werden. Er stimmt das Volk jedoch vor seinem Tod für das Leben in Israel ein, denn es wird sich sehr von dem unterscheiden, was sie in den letzten 40 Jahren in der Wüste erlebt haben.

Der Vertrag

In unserem Wochenabschnitt spricht Moses über den Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk, es wird deutlich, dass dieser Bund auf einem Vertrag basiert, wie ihn jeder aus seinem persönlichen Leben kennt. Hier die entsprechenden Verse:

„Du hast dem Herrn heute zugesagt, dass...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Der Grund für unsere Probleme: Gottes Vertrag mit dem Volk Israel”

  1. Jürgen Dold sagt:

    In Jakobus 2,10 steht:
    „Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“
    ~a
    Ich frage mich welches vor Gott angenehme Opfer kann derjenige denn heute bringen, der sich verfehlt hat in nur einem Punkt des Gesetzes? Was die Bibel klar lehrt: Jesus Christus ist das endgültige Opferlamm, das einmal für alle Sünden gestorben ist. Durch sein Blut werden Sünden vergeben, und dieses Opfer ersetzt alle früheren Tieropfer. Die alttestamentlichen Opfer wiesen auf ihn hin, doch nur sein Opfer bringt vollkommene Vergebung und Reinigung. Ab seinem Tod gilt: Wer an ihn glaubt, hat Vergebung durch sein Blut, nicht durch weitere Opfer.
    ~e
    Paulus greift das Thema „Werke des Gesetzes“ weiterhin im Galaterbrief Kapitel 3 auf, wo er schreibt:

    6 Gleichwie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde,
    7 so erkennt auch: Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder.
    8 Da es nun die Schrift voraussah, dass Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im Voraus das Evangelium verkündigt: »In dir sollen alle Völker gesegnet werden«.
    9 So werden nun die, welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.

    10 Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, um es zu tun«.
    11 Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn »der Gerechte wird aus Glauben leben«.
    12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: »Der Mensch, der diese Dinge tut, wird durch sie leben«.

    13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«
    14 damit der Segen Abrahams zu den Heiden komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war.

    18 Denn wenn das Erbe durchs Gesetz käme, so käme es nicht mehr durch Verheißung; dem Abraham aber hat es Gott durch Verheißung geschenkt.

    19 Wozu nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers.

    20 Ein Mittler aber ist nicht [Mittler] von einem; Gott aber ist einer.

    21 Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz.

    22 Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben.
    ~a
    Die Kirchengeschichte mit ihrem oft grausamen Antisemitismus hat es jüdischen Menschen schwer gemacht, Jesus als ihren Messias zu sehen. Viele verbinden mit ihm Jahrhunderte der Verfolgung im Namen Christi, was Misstrauen und Ablehnung verständlich macht. Auch das Gefühl, man könne nicht jüdisch bleiben und an Jesus glauben, ist weit verbreitet.

    Doch die Schrift zeigt: Jesus ist der Messias, der die Propheten erfüllt hat, wie ein Finger in seinen eigenen Fingerabdruck passt. Er kam nicht, um das Gesetz abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen. Schon in der frühen Gemeinde glaubten Tausende Juden an ihn. Der Apostel Paulus, selbst Jude, verkündete, dass der Messias leiden und auferstehen musste, um Licht für Juden und Heiden zu bringen. Jesus ist derselbe Yeshua, der aus den Juden kam – und er bleibt der einzige Weg zur Versöhnung mit Gott.
    ~e
    Gott selbst hat demnach bereits alles vollbracht und wird auch dafür sorgen, dass Israel als Nation in Zukunft auch wieder geistliche Frucht bringen wird. In Hesekiel 11,19-20 heißt es:
    „Ich aber will ihnen ein einiges Herz geben, ja, ich will einen neuen Geist in euer Innerstes legen; und ich will das steinerne Herz aus ihrem Leib nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Satzungen wandeln und meine Rechtsordnungen bewahren und sie tun; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.“

    Mögen wir Christen aus den Nationen uns ja nichts darauf einbilden und auf jüdische Menschen verächtlich herabsehen, weil viele jetzt noch nicht Yeshua Ha-Mashiach als den Messias erkannt haben, den wir Jesus Christus nennen. Sollten sich die eingepfopften Zweige des wilden Ölbaums über die natürlichen Zweige aus dem edlen Ölbaum etwa überheben? Nein, sondern beide sollen am edlen Ölbaum verbunden sein und miteinander edle Frucht bringen. Dass dies gelingt, dazu helfe uns Gott.

    Die Stellen zwischen ~a und ~e wurden z.T. mit bible.ai verifiziert.

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