MitgliederMax Liebermann – Der Meister des Impressionismus

Wie Juden die Welt bereichern

von Judith Jeries |
Foto: Creative Commons

„Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte“, schäumte Max Liebermann, als er 1933 aus seinem Palais-Fenster den Aufmarsch der Nationalsozialisten auf dem Pariser Platz beobachtete.

Liebermann gilt als einer der bedeutesten Vertreter des Impressionismus, geboren 1847 als Sohn eines wohlhabenden Industriellen. Er war ein kränkelndes, zerstreutes Kind. Die Schule hasste er, daher ermöglichten ihm seine Eltern, eigentlich von seiner Malerei nicht ganz angetan, wenigstens den nachmittäglichen Privatunterricht, unter anderem bei Eduard Holbein. Den Familiennamen wollte der Vater bei der ersten Ausstellung des Dreizehnjährigen aber nicht erwähnt wissen.

Als junger Chemie-Student wurde er von der Universität Berlin wegen „Unfleißes“ hochkant hinausgeworfen. Nur widerwillig ließen ihn die Eltern nach Weimar auf die Kunsthochschule. Nach einer kurzen, aber traumatischen Erfahrung als Sanitäter im Deutsch-Französischen Krieg 1870 ging er nach Düsseldorf und in die Niederlande, wo er Künstler traf und Erfahrungen sammelte, die ihn prägten. Mit seinem 1872 entstandenen ersten Ölgemälde „Die Gänserupferinnen“ setzte er neue Maßstäbe gegen die konventionelle Genremalerei. Kritiker bezeichneten seine realistischen Werke mit Motiven der Arbeiterschicht jedoch als „Schmutzmalerei“. Er kehrte Deutschland...

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