all

all

MitgliederLibanon als Nebenschauplatz? Die Strategie hinter der Waffenruhe

Während in Washington von Diplomatie gesprochen wird, herrschen im Norden Israels Wut, Enttäuschung und das Gefühl des Verrats.

US-Präsident Donald Trump (r.) und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Treffen im Weißen Haus in Washington, 29. September 2025. Die enge Abstimmung zwischen beiden spielte eine zentrale Rolle bei den jüngsten Entscheidungen zur Waffenruhe im Norden Israels. Foto: EPA/Jim Lo Scalzo/POOL

Eine zehntägige Waffenruhe mit dem Libanon wurde von US-Präsident Donald Trump verkündet, noch bevor das israelische Sicherheitskabinett überhaupt entschieden hatte. Zwei israelische Soldaten sind am Wochenende während der Waffenruhe im Libanon gefallen. Selbst Ministerpräsident Benjamin Netanjahu räumte ein, dass Israel „auf Bitte von Präsident Trump“ zugestimmt habe. Für viele Israelis war das ein Schock: Über ihre Sicherheit wurde offenbar anderswo entschieden. Der Schritt löste in Jerusalem Ärger aus und machte sichtbar, wie groß der amerikanische Druck geworden ist. Netanjahu sprach später von einer „historischen Chance auf Frieden mit dem Libanon“. War es Kapitulation oder ein kalkulierter Schachzug, um im entscheidenden Ringen mit Iran, dem Atomprogramm und der Straße von Hormus größere Ziele zu erreichen?

In der arabischen Welt kursiert bereits eine andere Deutung: Israel habe der Waffenruhe nur zugestimmt, um Irans Bluff offenzulegen. Denn hinter den Kulissen läuft oft etwas ganz anderes ab, als öffentlich erzählt...

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar