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MitgliederJesajas „An jenem Tag“ und Trump

An einem Schabbat, drei Tage vor dem Treffen des US-Präsidenten Trump mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, haben Juden weltweit den Wochenabschnitt gelesen, der den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten erzählt, von der Sklaverei in die Freiheit.

US-Präsident Donald Trump (r.) mit Ministerpräsident Netanjahu Foto: Liri Agami/Flash90

Neben der Parascha wird auch ein Kapitel aus den Propheten gelesen, diesmal aus dem Buch Jesaja, und in Anbetracht von Präsident Trumps Worten waren Jesajas Worte zunehmend relevant. An jenem Tag wird sich alles um Israel ändern. Es wird eine gute Zeit eintreffen, denn jede Krise ist eine neue Geburt. Das beschreibt der hebräische Text in der Bibel so, denn im Hebräischen sind Krise und Geburt dasselbe Wort. Trump verschaffte – bewusst oder unbewusst – in gewisser Hinsicht dem Jesajawort Aktualität. 

 

Die Parascha beschreibt Israels erste Erlösung, mit der das Volk Israel eine lange und historische Reise durch die Wüste begann. Die Prophezeiung des Propheten Jesaja hingegen bezieht sich auf die zukünftige Erlösung, in der unter anderem Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn herrschen wird, insbesondere mit Ägypten, dem größten der arabischen Staaten in unserer Region.

Jesaja gibt in seiner Vision über Ägypten fünf Prophezeiungen, die alle mit denselben Worten beginnen: „An...

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Patrick Callahan

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