Jerusalem-Tag – Jerusalem feiert Befreiung und Wiedervereinigung

Heute wird in Israel der Jerusalem-Tag gefeiert, Der Tag erinnert an den Tag der Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems im Sechs-Tage-Krieg 1967 vor 49 Jahren. Zahlreiche Zeremonien werden heute abgehalten, um an den Tag zu erinnern. Der Bürgermeister Jerusalems, Nir Barakat, empfängt die Bürger der Stadt im Davidsturm-Museum in der Altstadt, am Nachmittag soll die traditionelle Flaggenparade stattfinden und am Abend wird die offizielle Zeremonie auf dem Ammunition Hill abgehalten.

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Heute wird in Israel der Jerusalem-Tag gefeiert, Der Tag erinnert an den Tag der Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems im Sechs-Tage-Krieg 1967 vor 49 Jahren. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einer Erinnerungszeremonie für die Juden äthiopischer Abstammung auf dem Herzlberg. Um 14 Uhr wird eine Erinnerungszeremonie für die gefallenen Soldaten des Sechs-Tage-Krieges abgehalten werden. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat empfängt die Bürger der Stadt am Nachmittag im Davidsturm-Museum in der Altstadt. Um 19:30 Uhr findet dann die offizielle Zeremonie des Jerusalemtages am Ammunition Hill statt, der Ort, an dem eine der blutigsten Schlachten gegen die jordanische Armee gekämpft wurde. Heute befindet sich dort ein Museum und eine nationale Gedenkstätte.

Flaggenparade
Auch in diesem Jahr soll die traditionelle Flaggenparade stattfinden, wo tausende von jüdischen Israelis mit israelischen Fahnen tanzend durch die Altstadt ziehen werden. Die israelischen Sicherheitskräfte sind in höchster Alarmbereitschaft. Der Jerusalemtag fällt in diesem Jahr auf den ersten Tag des moslemischen Ramadan-Monats. Man befürchtet, dass die Flaggenparade durch die Altstadt als Provokation angesehen werden und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen könnte. Daher wurde beschlossen, die Parade früher am Tag stattfinden zu lassen, um Reibungspunkte zu vermeiden, sollte der Ramadan-Feiertag ebenfalls heute beginnen. Den genauen Beginn des Ramadans wird von moslemischen Geistlichen abhängend vom Stand des Mondes festgesetzt.

Der Israelische Oberste Gerichtshof berät sich über eine Forderung, die Flaggenparade nicht durch das moslemische Viertel in der Altstadt passieren zu lassen, um mögliche Spannungen zu vermeiden. Im vergangenen Jahr waren nach Schätzung der Polizei mehr als 30.000 Menschen durch das moslemische Viertel der Altstadt auf ihrem Weg zur Klagemauer gegangen, nachdem der Oberste Gerichtshof eine ähnliche Forderung abgelehnt hatte. Bei den darauffolgenden Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern wurden vier Polizisten leicht verletzt.

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