Israels UN-Gesandter verlässt die Veranstaltung nach der “schändlichen” Rede des iranischen Präsidenten

“Dies ist ein neuer moralischer Tiefpunkt für die UNO. Ein Massenmörder, der den Holocaust leugnet, bekommt die UN-Plattform, um seinen verabscheuungswürdigen Hass zu verbreiten.”

von Gil Tanenbaum | | Themen: Iran
Illustration. Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, wollte den Lügen des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi keine weitere Minute zuhören. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

(TPS) Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, verließ aus Protest den Saal der UN-Generalversammlung, als der iranische Präsident Ebrahim Raisi am Montag seine Rede vor der Versammlung begann. Erdan tat dies wegen der Holocaustleugnung, die Raisi in einem Interview mit der Nachrichtensendung “60 Minutes”, das am Sonntagabend ausgestrahlt wurde, geäußert hatte.

Die Staats- und Regierungschefs der Welt versammeln sich derzeit in New York zur Eröffnungszeremonie des 77. jährlichen Plenums der UN-Generalversammlung und sprechen abwechselnd vor der Versammlung.

Gerade als Raisi aufstand, um zu sprechen, und bevor er den Saal verließ, legte Botschafter Erdan ein Bild seiner verstorbenen Großmütter auf den israelischen Tisch in der UNGA-Halle, die den Holocaust überlebten und Familienmitglieder verloren, die ermordet wurden.

Erdan beim Verlassen der Generalversammlung und das Foto seiner Holocaust-Überlebenden Großmütter, das er zurückgelassen hat. Im Hintergrund ist der iranische Präsident Ebrahim Raisi zu sehen. Foto: GPO

In der ersten Ausgabe von “60 Minutes” fragte Korrespondentin Lesley Stahl Raisi während des Interviews, ob er glaube, dass “der Holocaust stattgefunden hat? Dass 6 Millionen Juden abgeschlachtet wurden?”

“Sehen Sie… Historische Ereignisse sollten von Forschern und Historikern untersucht werden”, sagte er. “Es gibt einige Anzeichen dafür, dass es passiert ist. Wenn dem so ist, sollten sie es zulassen, dass es untersucht und erforscht wird.”

Stahl forderte Raisi heraus und fragte ihn: “Sie sind sich also nicht sicher, ich verstehe, dass Sie sich nicht sicher sind. Was ist mit dem Existenzrecht Israels?”

Raisi wechselte daraufhin das Thema und griff Israel an, indem er sagte: “Das Volk von Palästina ist die Realität. Das ist das Recht der Menschen in Palästina, die gezwungen wurden, ihre Häuser und ihre Heimat zu verlassen. Die Amerikaner unterstützen dieses falsche Regime, um dort Wurzeln zu schlagen und sich zu etablieren.”

Zur Leugnung des Holocaust durch den iranischen Präsidenten und seiner eigenen Entscheidung, die UNGA aus Protest zu verlassen, sagte Erdan:

“Dies ist ein neuer moralischer Tiefpunkt für die UNO. Ein Massenmörder, der den Holocaust leugnet, bekommt die UN-Plattform, um seinen abscheulichen Hass zu verbreiten. Jeder Botschafter, der im Saal geblieben ist, um ihm zuzuhören, sollte sich schämen.

“Während im Iran das Ajatollah-Regime seine Bürger unterdrückt, Frauen ermordet, die ihren Kopf nicht bedeckt haben, und Terroranschläge in der ganzen Welt finanziert, wird hier bei den Vereinten Nationen, die gegründet wurden, um solche Gräueltaten zu verhindern, dem iranischen Präsidenten, dem Mörder und Holocaust-Leugner Raisi, eine Plattform gegeben, um seinen Hass zu verbreiten.”

Erdan bezeichnete den Auftritt von Raisi als Schande. Er forderte alle Botschafter auf, den Versammlungssaal zu verlassen, und sagte, er habe das Bild seiner verstorbenen Großmütter vor Raisi platziert, um “dem verachteten Holocaust-Leugner zu zeigen, dass der Holocaust stattgefunden hat, und um ihm klar zu machen, dass wir niemals zulassen werden, dass sich die Gräuel, die uns widerfahren sind, wiederholen.”

 

Eine Antwort zu “Israels UN-Gesandter verlässt die Veranstaltung nach der “schändlichen” Rede des iranischen Präsidenten”

  1. marie.luise.notar sagt:

    Der Menschen-UNrechts-Rat…nicht mehr und nicht weniger.
    2Ti 3:1 Das sollst du aber wissen, daß in den LETZTEN Tagen werden GREULICHE Zeiten kommen. CHALEPOS>>>GREULICH……+++
    gefährlich
    1) von (besessenen) Menschen: harsch, böse, schlecht, gewalttätig, bösartig, zornig, erbittert, boshaft, wild.
    2) von Umständen oder Zeiten d. mit Schwierigkeiten verbunden sind (weil sie durch satanisches Einwirken von solchen Menschen geprägt sind): schwierig (d.h. schwer zu ertragen), hart, drückend, schlimm, beschwerlich, mühevoll und unbequem, quälend, schmerzlich.

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