In den Monaten vor Beginn der Operation bereitete sich die israelische Armee intensiv auf eine mögliche Konfrontation mit dem Iran vor. Israels Militärgeheimdienst Aman bündelte die Kräfte seiner Einheiten und setzte die Lehren aus früheren Auseinandersetzungen mit Teheran konsequent um. Dabei ging die israelische Führung von Anfang an davon aus, dass der Iran ein Gegner mit erheblichen militärischen Fähigkeiten ist, der nicht unterschätzt werden darf. Die Operation basiert auf einem detaillierten und lange vorbereiteten Plan, an dem tausende Soldaten und Reservisten aus Geheimdienst, Luftwaffe und weiteren Einheiten beteiligt waren. Ein Großteil der derzeit angegriffenen Ziele wurde erst nach der vorherigen Operation im Juni 2025 identifiziert. Die Zielbank ist das Ergebnis jahrelanger Aufklärung und intensiver Analyse.
Parallel dazu wurde die Lage im Libanon genau beobachtet. Die Hisbollah wurde zwar durch die Operation „Pfeile des Nordens“ stark geschwächt, ihr Arsenal gilt jedoch weiterhin als gefährlich, auch wenn es nach israelischen Angaben um rund 90 Prozent reduziert wurde. Israel ging von Beginn an davon aus, dass sich die Hisbollah im Falle...
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