Es ist wieder Freitag, eine besondere Woche geht zuende, eine Woche, die wohl in die Geschichte eingehen wird. Ein paar Worte und Gedanken über das Wochenende nach der historischen Erklärung von Donald Trump, Befürchtungen vor Unruhen in Jerusalem, dazu ein Blick auf die Titelseiten der heutigen Zeitungen und natürlich das Wetter für heute in Israel, es bleibt kalt.
Israel
Nach Präsident Trumps historischer Entscheidung, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen und die amerikanische Botschaft dorthin zu verlegen, fielen die Reaktionen weltweit genauso aus, wie man es erwarten konnte. Die Hamas droht mit einer neuen Intifada.
Sacharja sagte uns, dass Jerusalem zu einem Laststein werden würde und das ist heute wahrer als je zuvor.
Kurz nach der Erklärung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump bezüglich der amerikanischen Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt von Israel veröffentlichte der israelische Ministerpräsident Binjamin Netanjahu eine Erklärung und bedankte sich beim amerikanischen Präsidenten.
Auch heute begleiten wir Christian Seebauer auf seiner Wanderung auf dem „Shvil Israel“, dem Wanderweg durch Israel. Diesmal geht es an das Mittelmeer, unter anderem an dem Fischerdorf Jisr az Zarka und einem Strand in Richtung Caesarea vorbei.
Es war schon ziemlich kalt, als ich heute früh in mein Auto stieg. Endlich wissen wir, was unsere Hauptstadt ist. Alle Zeitungen feiern heute die als historisch bezeichnete Rede von US-Präsident Trump, in der er eigentlich nur aussprach, was schon seit Ewigkeiten bekannt ist: Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Der Regen ist vorbei, es bleibt jedoch kühl.
In Jerusalem ist man gespannt. US-Präsident Donald Trump wird heute Abend die amerikanische Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels verkünden. Auch die Botschaft soll nach Jerusalem verlegt werden, aber erst später. In den sogenannten Gebieten riefen die Palästinenser zu „drei Tagen des Zorns“ auf.
Es scheint, als wolle die USA mit ihrer Pro-Israel Politik endlich Ernst machen, die ihr Präsident bereits in seinem Wahlkampf versprochen hatte. Ein neues vom US-Kongress verabschiedetes Gesetz sieht vor, die Finanzhilfe für Palästinenser deutlich zu kürzen, solange deren Führung Geld an verurteilte Terroristen zahlt.
Israelische Polizisten des Grenzschutzes retteten gestern einen jungen Araber, der in der Nähe der Grabstätte der Urväter in Hebron bewusstlos zusammengebrochen war.



