Gerne hätte ich heute über schöne Dinge geschrieben. Denn heute ist Tu B’Av, der jüdische Tag der Liebe. Gestern Abend erreichte mich dann die Meldung einer Messerattacke in Adam. Das Wochenende beginnt mit einer Tragödie.
Israel
Bei einer Messerattacke in der Siedlung Adam unweit von Jerusalem ist gestern Abend ein 31 Jahre alter Mann getötet worden, Zwei weitere Männer wurden verletzt. Der 17-jährige Angreifer konnte von einem Passanten neutralisiert werden. Die Hamas begrüßte den Anschlag,
Auch der letzte „Waffenstillstand“ hielt nur wenige Tage. Gestern haben Terroristen aus dem Gazastreifen erneut auf israelische Soldaten geschossen. Ein Offizier wurde mittelschwer verletzt. Israel reagierte mit Angriffen auf Posten der Hamas, die ihrerseits in der vergangenen Nacht 9 Raketen und Mörsergranaten in Richtung Israel abschoss.
Gestern ertönten erneut die Sirenen im Norden des Landes. Erstmals verirrten sich zwei Raketen aus Syrien bis weit hinter die Grenze und stürzten in den See Genezareth, während sich am Strand zahlreiche Urlauber aufhielten.
Das heutige Video stellt uns einen besonders netten Wassersport vor, der auf dem See Genezareth ausgeübt wird, das sogenannte Kite-Surfen, auch Drachensegeln genannt. Und das ist nur eine der vielen Möglichkeiten, die der See und die Umgebung zu bieten haben.
Nie wurde soviel Strom an einem Tag verbraucht wie gestern. Das lag an der Hitzewelle, an der wir bis gestern zu leiden hatten. Im Grenzgebiet zum Gazastreifen wurde ein neuer Hitzerekord aufgestellt. Die sich daraus erhöhte Brandgefahr wurde dann natürlich sofort ausgenutzt, um mit einigen Drachen weitere Felder in Brand zu stecken.
Die US-Botschafterin der Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte am Dienstag vor dem UN-Sicherheitsrat, dass die palästinensische Führung zu lange in einer falschen Realität leben durfte, weil die arabischen Führer Angst hatten, ihnen die Wahrheit zu sagen.
Syrien wir den Abschuss eines ihrer Flugzeuge durch die israelische Armee nicht unbeantwortet lassen. „Die Antwort wird zu einem passenden Zeitpunkt kommen“, sagte eine syrische Quelle.
„Willkommen zuhause!“ Mit diesem Satz wurden heute früh 232 Neueinwanderer aus Nordamerika nach ihrer Landung auf dem Ben Gurion Flughafen begrüßt.



