Israel

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Israel Heute Morgen

Mein heutiger Arbeitstag begann mit Blitz und Donner. Ein paar Worte und Gedanken über das Ende des Giro d’Italia in Israel, der die Menschen hier für den Radsport begeisterte, die unsinnige Zerstörungswut der „Demonstranten“ im Gazastreifen , kritische Tage im Mai und Kriegsspiele mit dem Iran. Das Wetter: Regen, Blitz und Donner.

Guten Morgen liebe Leser!

Mein heutiger Arbeitstag begann mit Blitz und Donner. Kaum war ich in unserer Redaktion angekommen, da ging es auch schon los. Zunächst ein Blitz, danach der Donner und dann der Regen. Noch bevor ich mich in mein Büro setzte ging ich auf den Balkon, um etwas von diesem eigenartigen Mai-Wetter einzufangen. Das Ergebnis können Sie auf dem heutigen Titelbild und im folgenden Video sehen. Sehen Sie den Blitz auf dem Foto?

Heute früh in Jerusalem

Kurz danach kam dann schon wieder die Sonne zum Vorschein. Und jetzt ist es einfach nur bewölkt, aber wieder etwas heller als am frühen Morgen. Ich hatte schon gestern auf den Regen gewartet, doch der kam nicht. Doch ab heute hat man uns den Regen versprochen, der bis zum Mittwoch andauern soll. Was für ein Monat.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Gelegentliche Regenschauer im Norden und Zentrum des Landes, die von Gewittern begleitet werden können. Gefahr von Blitzfluten in den östlichen und südlichen Wadis. Deutlicher Rückgang der Temperaturen. In der kommenden Nacht Regenschauer mit Gewittern im Norden und an der Küste. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 23 Grad, Tel Aviv 24 Grad, Haifa 23 Grad, Tiberias am See Genezareth 28 Grad, am Toten Meer 31 Grad, Beersheva 27 Grad, Eilat am Roten Meer 31 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.365 m unter dem Meeresspiegel.

Gestern habe ich mir zuhause im Fernsehen die Live-Übertragung des Giro d’Italia angesehen, die letzten 12 Kilometer vor Eilat. Schade, dass diese drei Tage, wo die ganze Welt Israel kennenlernen konnte, schon wieder vorbei sind. Gestern ging es durch den Negev von Beersheva nach Eilat. Um die 5 Stunden lang wurden die Bilder in alle Welt gesendet. Es war ein beeindruckendes Ereignis.

Ich habe richtig Lust bekommen, mir ein Fahrrad zu kaufen. Keines dieser elektrischen Räder, die man hier überall sehen kann, sondern ein echtes Rad. In meiner Jugendzeit in Oldenburg bin ich nur mit dem Rad gefahren. Jetzt, wo hier in Israel immer mehr Radwege entstehen, ist es vielleicht an der Zeit, wieder damit anzufangen. Überhaupt hoffe ich, dass diese drei Tage des Giro d’Italia in Israel die Israelis für diesen tollen Sport, für das Radfahren, begeistern konnten. Das wäre doch ein toller neuer “Nationalsport” für unser Land, bei dem man sogar Erfolg haben könnte. Die Bedingungen in Israel werden immer besser. Jeden Shabbat sehe ich bei uns in Modiin viele “professionelle” Radfahrer, die in Gruppen an unserem Haus vorbeifahren.

Zum Schluß noch ein paar ernste Gedanken zu den Ereignissen im Gazastreifen. Gestern haben die angeblichen “friedlichen Demonstranten” ihre eigenen Gas- und Benzin-Lager und -Leitungen in Brand gesetzt und auch Teile des Kerem Shalom Übergangs zerstört, der doch nur dazu dient, ihnen, den Bewohnern des Gazastreifens, Lebensmittel und andere lebenswichtige Dinge zu bringen. Was nun? Werden sie sich jetzt über einen Engpass in der Energieversorgung beschweren oder über die Schließung des Übergangs. Wird sich dann wieder die UNO einschalten und Israel dafür verantwortlich machen? Eine absurde Situation. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie es dort weitergehen soll.

Auch gestern wurde im Gazastreifen wieder „friedlich“ demonstriert (Foto: Wissam NassarFlash90)

Ich frage mich, wie lange es noch so weitergehen soll. Wir haben ja noch einige kritische Tage in diesem Monat zu überstehen. Da wäre die Entscheidung Trumps, aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigern, das soll bis zum 12. Mai entschieden werden .Danach wird am 14 Mai die amerikanische Botschaft in Jerusalem eröffnet, einen Tag später begehen die Araber den “Nakba Tag”, an dem der “Katastrophe” der Staatsgründung Israels gedacht wird. Für diesen Tag werden Unruhen erwartet. Am 16. Mai weiht Guatemala seine neue Botschaft in Jerusalem ein. Und am Ende des Monats wird sich Trump mit dem Führer Nordkoreas treffen. Ein interessanter Monat also.

Gestern wurde in den Abendnachrichten von den Plänen des Irans berichtet, sich an Israel für die Angriffe seiner Basen in Syrien zu rächen. Die israelische Armee gab bekannt, dass der Iran einen Raketenangriff auf militärische Ziele im Norden Israels plane. Gleichzeitig sagte man, dass die Bürger ihrem normalen Alltag nachgehen sollten. Na gut. Darüber später mehr in unseren Meldungen. Wir haben keine Lust auf Auseinandersetzungen und Kriegsspiele. Allerdings ist es gut, dass der Iran nun weiß, dass Israel ganz genau die iranischen Pläne kennt. Ich glaube nicht, dass der Iran an einen Krieg mit Israel interessiert ist. Allerdings sind sie sehr sehr wütend auf uns Israelis. Hoffen wir also, dass dieser Monat relativ ruhig und glatt vergehen wird.

Und nun wünsche ich Ihnen einen wunderbaren und friedlichen Montag und einen guten Start in die neue Woche. Das heutige Video des Tages kann Ihnen dabei sicher helfen. Also, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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