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Israel Heute Morgen

Nun ist es also entschieden: Es wird keine Wahlen im Juni geben, sondern erst, wie geplant, im November 2019! Wozu war dieses ganze Theater also gut? Jetzt ist alles wieder in Ordnung, Pessach kann kommen. In der nächsten Woche beginnt die Sommerzeit. Das Wetter: Warm und sonnig.

Guten Morgen liebe Leser!

Nun ist es also entschieden: Es wird keine Wahlen im Juni geben, sondern erst, wie geplant, im November 2019! Wozu also dieses ganze hin und her der letzten Tage? Ich hatte wirklich schon daran geglaubt, dass es Wahlen geben wird.

Heute gibt es in der Knesset nur noch lächelnde Gesichter, alle scheinen irgendwie zufrieden zu sein. Die Regierung bleibt erhalten, die Opposition bleibt, wo sie ist. Jeder der Koalitionsmitglieder versuchte in den letzten Tagen, das Beste für sich aus dieser Krise herauszuholen. Für Netanjahu selbst hätten Wahlen im Juni angesichts der letzten Umfragen nur Gutes bringen können. War es für seine Koalitionspartner etwas zuviel des Guten? Hatten sie Angst vor einem noch stärkeren, einem für sie zu starken Ministerpräsidenten? Avigdor Lieberman, Moshe Kachlon, Naftalie Bennet zusammen mit Ayelet Shaked zeigten Stärke gegenüber Netanjahu. Am Ende hätte es fast Wahlen gegeben, nicht wegen der orthodoxen Parteien, sondern wegen Lieberman. Jetzt stiegen alle vom hohen Ast wieder herunter, auf den sie gestiegen waren, das umstrittene Wehrpflichtgesetz wurde in einer ersten Lesung verabschiedet, alle Parteien verpflichteten sich, bis zum Ende der Legislaturperiode keine Gesetzesvorschläge bezüglich der Religion und des Staates einzureichen. Bis zu den nächsten regulären Wahlen soll es ruhig bleiben. Der Staatshaushalt wird nun problemlos über die Bühne gehen und alle sind glücklich, besonders natürlich Finanzminister Kachlon. Wozu war dieses ganze Theater also gut? Mich würde jetzt interessieren, ob die Wähler auch weiterhin stark hinter Netanjahu stehen werden. Und was wird aus den Korruptionsaffären? Jetzt können sich die Medien wieder mit den ganzen Kronzeugen beschäftigen, die angesammelt wurden, um gegen Netanjahu auszusagen. Auch haben wir lange nichts mehr über Sarah Netanjahu gehört. Jetzt haben die Zeitungen wieder Zeit dafür. Alles ist in Ordnung, Pessach kann kommen.

Alles wieder gut – lächelnde Gesichter gestern in der Knesset (Foto: Hadas Parush/Flash90)

Was das Wetter betrifft, es ist ein wunderbarer Tag. Sonne, blauer Himmel, nicht zu kalt und nicht zu warm. Frühling eben. All zu viel wird sich dabei auch nicht ändern. In der nächsten Woche beginnt hier bei uns die Sommerzeit, damit werden wir uns wohl endgültig vom Winter verabschieden.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit einem weiteren Anstieg der Temperaturen. Für die Jahreszeit etwas zu warm. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 20 Grad, Tiberias am See Genezareth 25 Grad, am Toten Meer 30 Grad, Eilat am Roten Meer 32 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren halben Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -213.475 m unter dem Meeresspiegel.

Es ist schon wieder soweit. Die neue Ausgabe von Israel Heute wird noch in dieser Woche in den Druck gehen. Und dann beginnen wir mit der Arbeit an unserer ganz besonderen Ausgabe: Die Mai-Ausgabe zum 70. Unabhängigkeitstag Israels. Diese Ausgabe wollen wir unter möglichst vielen Menschen verbreiten und Sie, liebe Leser, können uns dabei behilflich sein (dazu klicken Sie bitte hier). Der nächste Monat wir ein sehr intensiver Monat werden mit der Pessach-Woche, den Erinnerungstagen an den Holocaust und den gefallenen Soldaten und dann der Unabhängigkeitstag. 70 Jahre, ich kann mich noch so gut an die 50-Jahr-Feiern erinnern. Was ist die Zeit schnell vergangen.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren und glücklichen Mittwoch. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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