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Israel greift Irans Sprengstoffzentrum an – Druck auf das Regime wächst

Die israelische Armee greift nicht nur Abschussrampen an. Sie baut auch Schritt für Schritt das industrielle Rückgrat hinter dem iranischen Raketen- und Waffennetzwerk ab.

Iran
Ein Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe während Einsätzen gegen die Islamische Republik Iran, März 2026. Bildquelle: Israelische Streitkräfte.

Die israelische Luftwaffe führte am Dienstag eine umfassende Angriffswelle durch, darunter einen Volltreffer auf die wichtigste Sprengstoffproduktionsstätte des iranischen Regimes in Isfahan.

Nach Angaben der IDF diente die Anlage der Entwicklung und Herstellung von Sprengstoff für verschiedene Waffensysteme. Sie war bereits während der Operation „Ein Volk wie ein Löwe“ im Juni 2025 angegriffen worden, doch der israelische Geheimdienst hatte neue Bemühungen des Regimes festgestellt, den Betrieb dort wieder aufzunehmen. Deshalb schlug Israel erneut zu.

Das ist der entscheidende Punkt. Dies ist keine symbolische Vergeltungsmaßnahme. Es handelt sich um systematische Zermürbung.

Neben dem Angriff in Isfahan griff die IAF auf Anweisung des Geheimdienstes Dutzende weiterer Ziele des Regimes mit mehr als 120 Sprengkörpern an. Zu diesen Zielen gehörten Abschussrampen für ballistische Raketen, Waffenproduktionsstätten und Luftabwehrsysteme.

Die Botschaft ist klar: Israel verstärkt den Druck nicht nur auf die Abschusskapazitäten des Iran, sondern auch auf die Infrastruktur, die nachhaltige Angriffe überhaupt erst ermöglicht.

Das israelische Militär teilte zudem mit, dass es die Hauptanlage zur Herstellung von Langstrecken-See-Marschflugkörpern in Teheran angegriffen habe. Diese Raketen werden unter anderem dazu eingesetzt, die internationale Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen.

In einer separaten Erklärung teilte die IDF mit, dass die israelische Luftwaffe seit Beginn der am 28. Februar in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten durchgeführten Operation „Brüllender Löwe“ mehr als 600 Kampfeinsätze gegen Irans ballistische Raketenstellungen geflogen habe. Diese Stellungen seien dazu genutzt worden, Israel, die Golfstaaten und amerikanische Interessen in der gesamten Region zu bedrohen.

Die kumulativen Auswirkungen waren laut Angaben des Militärs schwerwiegend. Der israelische Geheimdienst geht nun aufgrund von abgeglichenen Informationen, darunter auch Quellen aus dem Iran, von sinkender Moral, Fehlzeiten und Personalabbau innerhalb der ballistischen Raketeneinheiten der IRGC aus.

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Patrick Callahan

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