Israel ist die „Start-Up Nation“ und hat als solche viele ausländische Investitionen angezogen, insbesondere von Investmentfirmen und Risikokapitalfonds aus dem so genannten „Silicon Valley“ in Amerika.
Der plötzliche Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVB), eines wichtigen Akteurs im Bereich der High-Tech-Investitionen in der ganzen Welt, gab daher im jüdischen Staat sofort Anlass zur Sorge.
In einer von Rom aus veröffentlichten Erklärung versuchte Premierminister Benjamin Netanjahu, alle Bedenken zu zerstreuen:
„Ich verfolge aufmerksam den Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank SVB, der eine tiefe Krise in der High-Tech-Welt auslöst. Ich habe von Rom aus Gespräche mit Vertretern der High-Tech-Branche in Israel geführt und werde nach meiner Rückkehr nach Israel das Ausmaß der Krise mit den Finanz- und Wirtschaftsministern und dem Gouverneur der Bank von Israel besprechen.“
„Wenn nötig, werden wir aus Verantwortung für die Unternehmen und die Beschäftigten der Hightech-Branche in Israel Maßnahmen ergreifen, die israelischen Unternehmen, die in Israel tätig sind, helfen, die Liquiditätskrise zu überwinden, die ihnen durch die Umwälzungen entstanden ist. Israels Wirtschaft ist stark und stabil, und das spiegelt sich auch in dieser Krise wieder.“
Finanzminister Bezalel Smotrich twitterte, er setze ein spezielles Team ein, um die Auswirkungen des Zusammenbruchs der Silicon Valley Bank zu überwachen und allen israelischen oder in Israel ansässigen High-Tech-Unternehmen zu helfen, die von dem Zusammenbruch betroffen sind.
Smotrich sollte am Sonntag in die USA fliegen, um auf einer Finanzkonferenz zu sprechen und sich mit lokalen jüdischen Führungspersönlichkeiten zu treffen. Das dringlichste Thema auf seiner Agenda könnte nun die Bewertung der Auswirkungen des Zusammenbruchs von SVB auf die israelische Wirtschaft sein.
Hunderte von israelischen Technologieunternehmen und Start-ups hatten Konten bei der SVB, die eine Filiale in Tel Aviv hatte.
Smotrich sagte: „Angesichts des Schocks über den Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank SVB arbeitet das Finanzministerium unter meiner Leitung seit [Samstag] Abend daran, ein Lagebild und Lösungen zu formulieren. Wir stehen an der Seite der israelischen Hightech-Unternehmen und werden sie auch in Krisenzeiten begleiten.“
Das US-Außenministerium debattierte darüber, ob es Smotrich angesichts seiner rechtsgerichteten und religiösen Ansichten und Politik überhaupt ins Land lassen solle. Anfang des Monats äußerte er, Israel solle das palästinensische Dorf Huwara „auslöschen“, da es dort zu zahlreichen antijüdischen Terroranschlägen komme. Bei seinem Amtsantritt sagte Smotrich, er werde sich bei der Verwaltung der israelischen Wirtschaft von der Bibel leiten lassen.





Die innenpolitische Krise, die Annäherungen zwischen Teheran und Riad, und dann auch noch dieses finanzielle Damokles-Schwert…..die alten Sorgen in Bezug auf den Iran, die Dauer-Terror-Herde im Land….WIE VIEL VERTRÄGT DIESES KLEINE LAND—und wann kommen endlich die Bewohner auf die Idee, sich eindringlich an den All-Mächtigen zu wenden?????????????????
der eigentlich Israel als sein ERBE bezeichnet….aber sich auch wegen Ungehorsam passiv verhalten kann bzw verhält.