Iran wirft Christentum und Zionismus erneut in einen Topf

Und die Islamische Republik hat nicht unrecht, was die geistliche Verbindung zwischen Christen und Israel angeht, auch wenn die Kirche das nicht ganz so sieht

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Christen, Iran, christlicher zionismus
Illustration. Foto: Miriam Alster/Flash90

Drei zum Christentum konvertierte Iraner sind letzten Monat zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Bei der Vorladung zum Strafantritt beschuldigten die iranischen Behörden die Konvertiten, das “zionistische Christentum” zu verbreiten, das die Mullahs als Bedrohung der nationalen Sicherheit ansehen.

Sie werden Haftstrafen von jeweils zwei bis fünf Jahren verbüßen, es sei denn, sie können exorbitante Kautionszahlungen in Höhe von 30.000 Dollar aufbringen, berichtete Article 18, eine in London ansässige gemeinnützige Organisation, die sich für die Sicherheit von Christen im Iran einsetzt.

Dies ist nicht das erste Mal, dass der Iran das Christentum mit dem Zionismus in Verbindung bringt, und es ist auch nicht unbedingt falsch.

Die iranischen Behörden verwenden das Etikett “zionistisch” mit ziemlicher Sicherheit, um gegen die zunehmende Konversion von Muslimen zum Christentum vorzugehen, indem sie diese in den Rahmen des regionalen geopolitischen Konflikts einordnen.

Doch damit widerlegen die im Iran regierenden Islamisten unwissentlich die kirchliche Lehre der Ersatztheologie, indem sie die Christen allein aufgrund ihres Glaubens an Jesus als automatische Unterstützer der prophezeiten jüdischen Nationalbewegung brandmarken.

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