Guten Morgen Israel – Von Eilat bis nach Jerusalem

Unser Praktikant Samuel berichtet von seiner Zeit in Israel

von Samuel Pantaleoni | | Themen: Guten Morgen
Foto: Moshe Shai/FLASH90

Guten Morgen liebe Leser!

Als ich Ende November in Israel ankam, um als Volontär in Eilat zu arbeiten und das Land kennenlernen, hätte ich nie gedacht, mich Monate später in einer weltweiten Epidemie wiederzufinden. Da denkt man doch ab und zu an die noch „unbeschwerten“ Zeiten vor der Corona-Krise, als man ohne Probleme an den Strand gehen konnte, nicht immer mit einem vermummten Gesicht herumlaufen musste und die allgemeine Atmosphäre entspannter war.

In Eilat war man immer von Touristen aus aller Welt umgeben und ich konnte mich, anhand nicht wirklich vorhandenen Hebräisch Kenntnissen, immer auf Englisch oder Deutsch verständigen.

Die Strandpromenade war am Abend immer voll, nicht nur Touristen, auch die Einwohner waren nach dem Feierabend meistens am Strand anzutreffen. Wir unternahmen auch oft Ausflüge in die Wüste, wanderten kleine Teile des Israel-Trails ab und es war auch ein kleiner Abstecher nach Ägypten geplant, doch dann erreichte auch Israel die Krise.

Strand Eilat
Mittlerweile wartet der Strand von Eilat wieder auf Besucher, seit Mittwoch darf man wieder an den Strand

Die Arbeit im kleinen Hostel, in dem man immer in Kontakt mit Menschen war, hat den Kontrast wahrscheinlich gleich noch verstärkt. Im Vergleich zu den zwei Monaten, als man höchstens mit dem Verkäufer vom Supermarkt regelmäßig in Kontakt stand.

Jetzt im Sommeranfang, auch in den europäischen Ländern, kann man nur hoffen, dass die Krise doch abflacht. Und die Leute langsam, aber sicher wieder wie gewohnt verreisen und Urlaub machen können. Denn es fällt einem auf, wie viel die Touristen und Besucher ausgemacht haben, die Straßen sind doch nicht so gefüllt wie zuvor, sei es jetzt hier in Jerusalem, Tel Aviv oder in Eilat. Denn so schön es ist wieder auf den Straßen unterwegs zu sein, vergisst man schnell, dass viele ihre Stellen wegen der Corona-Krise verloren haben.

Das vergangene halbe Jahr hat an Abwechslung nicht gemangelt. Ich schätze, während einer Krise in einem anderen Land festzustecken ist auch eine Erfahrung, nicht unbedingt die Angenehmste, aber doch lehrreich. Und die Arbeit hier in Israel, sei es in einem Hostel im verschlafenen Eilat oder im Büro von Israel Heute inmitten vom belebten Jerusalem, ist eine wertvolle Erfahrung, auf die ich gerne zurückblicken werde.

Eilat

Blick auf Eilat

 

Das Wetter für heute in Israel:

Als sei der Winter zu einem kurzen Besuch zurückgekehrt: Im Norden vereinzelte Regenschauer mit Gewittern, auch im Zentrum des Landes kann es zu vereinzelten Regenschauern kommen. Windig. Im Jordantal, in der Judäischen Wüste und am Roten Meer besteht die Gefahr von Blitzfluten. Die Temperaturen sinken noch etwas und werden nun für die Jahreszeit zu niedrig sein. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 19 Grad, Tel Aviv 22 Grad, Haifa 20 Grad, Tiberias am See Genezareth 25 Grad, am Toten Meer 30 Grad, Beersheva 24 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist am Wochenende um einen Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei – 208.92 m unter dem Meeresspiegel, es fehlen 12 Zentimeter bis zur oberen Grenze!

Im Namen von Israel heute wünschen wir, Samuel und Nathalia, Ihnen einen angenehmen Sonntag.

Schalom aus Jerusalem!

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