Gestern Abend: Autofahrer bei Schussattacke verletzt

Gestern Abend (Samstag) ist es in der Nähe von Tekoa zu einer Schussattacke gekommen. Dabei wurde ein etwa 30 jähriger Mann leicht bis mittelschwer verletzt. Es gelang ihm, bis in den Ort weiterzufahren, von wo er dann in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht wurde.

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Gestern Abend (Samstag) ist es in der Nähe von Tekoa zu einer Schussattacke gekommen. Dabei wurde ein etwa 30 jähriger Mann leicht bis mittelschwer verletzt. Es gelang ihm, bis in den Ort weiterzufahren, von wo er dann in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht wurde.

Gegen 23 Uhr Ortszeit hat ein Terrorist das Feuer auf ein Auto eröffnet, das sich auf dem Weg zur Siedlung Tekoa in Gush Etzion befand. Durch den Beschuss wurde ein etwa 30 Jahre alter Israeli leicht bis mittelschwer verletzt. Mit im Auto sassen auch die Frau des Mannes und ihre 5 Kinder, die zum Glück unverletzt geblieben sind. Dem verletzten Mann gelang es, bis zum Eingang nach Tekoa zu fahren. Dort wurde er dann von Sanitätern der israelischen Armee behandelt und anschliessend in ein Krankenhaus nach Jerusalem gebracht.

Am Auto wurden drei Einschusslöcher entdeckt. Die Armee riegelte nach dem Anschlag das in der Nähe liegende Flüchtlingslager El-Arub und den Ort Sair ab und begann mit der Suche nach dem Terroristen. Dabei wurden die Bewohner der Siedlung Karnei Shomron kurzzeitig aufgefordert, in den Häusern zu bleiben, nachdem man eine Öffnung in dem Grenzzaun zum Ort entdeckt hatte. Die Warnung wurde später wieder aufgehoben. Die Armee und der Sicherheitsdienst suchen weiter nach dem Schützen.

Der Vorsitzende des Landkreises Gush Etzion, Davidi Perl, sagte als Reaktion auf den Anschlag: „Es reicht! Die ‚Intifada der Einzelnen‘ hatte eine Pause gemacht und ist nun zurückgekehrt mit Schusswaffen. Der Ministerpräsident und Verteidigungsminister müssen dringend etwas tun. Wir können nicht zulassen, daß die Bürger von Judäa und Samaria auf den Strassen fahren und wie Enten in einer Schießbude sind. Wir müssen allen Bürgern des Landes die Sicherheit zurückgeben.“

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