Die einen fürchten, den Weg des Gottesfürchtigen zu verlassen, wenn sie zum Beispiel unangemessen mit Frauen in Kontakt kommen, andere wollen wie alle Soldaten Israel verteidigen. Ihre Rabbiner wittern Gefahr für die Zukunft der Orthodoxie. Für Rabbiner und Thoraweise käme die Durchsetzung der Wehrpflicht einem „geistlichen Holocaust“ gleich. Dies heben zahlreiche orthodoxe Webseiten hervor, zu den Wortführern gehören Rabbi Jehuda Addas und Rabbi Mosche Zadaka.
Aber auch die Assimilierung amerikanischer Juden bezeichnen Rabbiner im Land als „geistlichen Holocaust“. Sogar Landwirtschaftsminister Uri Ariel (religiös) beschwor die Gefahr, dass die Hälfte des jüdischen Volkes in der Diaspora wegen Assimilierung verloren gehe: „Ein assimilierter Jude verlässt sein Volk, womit er sein Volk schwächt und damit verrät.“ Die jüdische Identität ist in den Augen der Rabbiner vorrangig etwas Geistliches, nicht Physisches. Wer also sein Judentum aufgibt und zum Christentum oder zum Islam konvertiert, gilt als geistlich tot, was von diesen Rabbinern sogar als schlimmer angesehen wird als der physische Tod. Aus diesem Grund wird die Wehrpflicht mit Mission verglichen. Alles, was einen Juden vom strengreligiösen Glaubensweg...
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