Der Kibbuz Kissufim gab am Dienstag den Tod der 86-jährigen Geisel Shlomo Mansour in der Gefangenschaft der Hamas bekannt.
Mansour wurde während des von der Hamas angeführten Angriffs auf Südisrael am 7. Oktober 2023 aus seinem Zuhause entführt.
Der Kibbuz bezeichnete seinen Tod als einen schweren Verlust und nannte ihn das „schlagende Herz von Kissufim“.
Shlomo Mansour 86, survived the Farhoud Pogrom as a young boy in Iraq.
He has been held hostage in Gaza by Hamas for 213 days. #LetThemGoNow pic.twitter.com/qzjV6YOrQB
— Israel ישראל (@Israel) May 6, 2024
Einzelheiten darüber, wann oder wie er getötet wurde, bleiben unklar. Mansour hätte zu den 33 Geiseln gehören sollen, die während der ersten Phase des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas freigelassen werden sollten. Nach Angaben Israels gab die Terrororganisation Hamas jedoch an, dass acht der 33 Geiseln bereits verstorben seien, ohne deren Identität preiszugeben.
Mansour, der älteste Geisel in der Gefangenschaft der Hamas, wurde 1938 im Irak geboren und gilt als Holocaust-Überlebender. Als er drei Jahre alt war, erlebte er 1941 das Farhud-Massaker in Bagdad, das während des jüdischen Feiertags Schawuot stattfand.
„Dies ist einer der schwierigsten Tage in der Geschichte unseres Kibbuz. Shlomo war für uns weit mehr als nur ein Gemeindemitglied – er war ein Vater, ein Großvater, ein wahrer Freund und das schlagende Herz von Kissufim“, erklärte der Kibbuz.
„Sein Lächeln, seine Bescheidenheit und seine menschliche Wärme waren eine Inspiration für uns alle. Unsere Herzen sind gebrochen, weil wir ihn nicht lebend zu uns zurückbringen konnten. Die gesamte Gemeinschaft trauert um seinen Verlust und ist vereint in Schmerz und Trauer.“





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