Die Hamas handelte in dieser Woche rasch, um eine geplante Protestbewegung im Gazastreifen im Keim zu ersticken. Sie nahm Einwohner fest, schüchterte Organisatoren ein und verwandelte die Angst der Bevölkerung in ein Instrument politischer Kontrolle.
Die Demonstrationen, die unter dem Namen „June 26 Peaceful Revolution“ („Friedliche Revolution des 26. Juni“) beworben wurden, sollten Berichten zufolge die Herrschaft der Hamas im gesamten Gazastreifen infrage stellen. Stattdessen entsandte die Hamas Berichten zufolge Kräfte in den gesamten Gazastreifen, unter anderem in die Nähe großer Krankenhäuser, um zu verhindern, dass die Proteste an Dynamik gewannen. Einwohner berichteten von Festnahmen, Entführungen auf offener Straße, Drohungen und religiösen Warnungen, in denen Demonstranten als Kollaborateure gebrandmarkt wurden – ein Vorwurf, auf den unter der Herrschaft der Hamas die Todesstrafe stehen kann.
Das Ergebnis war vorhersehbar: Straßen, die sich mit Gaza-Bewohnern hätten füllen sollen, die eine andere Zukunft fordern, blieben „gespenstisch leer“, wie der aus Gaza stammende Analyst Ahmed Fouad Alkhatib beobachtete. Die Angst erfüllte genau den Zweck,...
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