Ex-Soldaten werden zu Cyberwächtern

Was machen Soldaten eigentlich nach ihrem Wehrdienst?

von Michael Selutin |
Soldaten bei der Cybertech Tel Aviv 2020 Foto: Miriam Alster/Flash90

Wer mit 18 Jahren zur Armee eingezogen wird, weiß oft noch nicht, was er nach seinem Dienst beruflich machen will. Auf der anderen Seite gibt es in der israelischen Technologiebranche große Nachfrage nach Programmierern und Ingenieuren. Nun wird diese Lücke überbrückt. Ausscheidende Soldaten werden auf die Möglichkeit hingewiesen, in die wachsende Cyberindustrie Israels einzusteigen.

Das Programm heißt Cyber4s und wird von der Non-Profit-Organisation Scale-Up Velocity angeboten. Ehemalige Soldaten, die nicht in technologischen Positionen in der Armee gedient haben, können nun einen sechsmonatigen Kurs durchlaufen, der ihnen die Grundlagen der Cyberwelt vermittelt. Das versetzt sie in die Lage, bei vielen Start-Ups des Landes einzusteigen. Auch viele ausländische Technologiefirmen kommen als Arbeitgeber infrage. Sie umwerben die talentiertesten Köpfe Israels (siehe Seite 32).

Eine erste Gruppe von ehemaligen Soldaten begann die Weiterbildung im Juli dieses Jahres. Sie werden zu Cyber-Entwicklern bei führenden Hightech-Unternehmen der Cyberindustrie und der Streitkräfte ausgebildet. Nach der Teilnahme an Online-Kursen sowie Mentor-Initiativen wird ihnen von ihren Mentoren geholfen, in der Branche Fuß zu fassen.

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