Erstes Opfer des gestrigen Anschlags beigesetzt

Während die Opfer des gestrigen Anschlages beigesetzt werden, sind die israelischen Sicherheitskräfte weiter auf der Suche nach dem Terroristen.

Bereits gestern wurde eines der zwei Opfer des Terroranschlages im Industriepark Barkan beigesetzt. Es handelt sich um die 28 jährige Kim Levengrond Yehezkel aus Rosh HaAyin, Mutter eine einjährigen Kindes. Hunderte, Freunde und Familienmitglieder, versammelten sich gestern am späten Abend auf dem Friedhof von Rosh HaAyin, um die junge Frau auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

(Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Gestern früh brachte Kim ihren kleinen Sohn noch in den Kindergarten, danach ging sie zu ihrer Arbeit in Barkan. Kurz darauf ereignete sich die Tragödie. Ihr Ehemann sagte am Grab seiner Frau: „Ich verspreche Dir, dass ich Dich niemals vergessen werde. Wir werden Kai (der Sohn) genau so großziehen, wie Du es wolltest. Du wirst für immer meine beste Freundin sein.“

Bei dem zweiten Opfer handelt es sich um den 39 Jahre alten Ziv Hagbi aus Rishon LeZion. Er arbeitete wie Kim in einer Firma für Recycling. Sie sassen beide im Büro als der Terrorist vor ihnen erschien. Medienberichten zufolge soll der Terrorist als Elektriker be der Firma tätig gewesen sein, daher wurde er am Eingang nicht kontrolliert. Er fesselte zunächst die Frau, danach erschoss er zunächst Ziv Hagbi und danach auch die 28 jährige Kim Levengrond Yehezkel.

Ziv hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Seine Familie erklärte sich bereit seine Organe zu spenden, um anderen Menschen das Leben zu retten. Ziv Hadgi wird heute Mittag im Moshav Nir Israel beigesetzt werden.

Terrorist weiter auf der Flucht

Bei dem Terroristen handelt es sich um den 23 jährigen Ahraf Walid Suleiman Na’alwa aus dem Dorf Shweiki bei Tulkarem. Er arbeite sieben Monate lang als Elektriker bei der Recycling-Firma, war dort also bekannt. So konnte er ungehindert das Firmengelände betreten und nach der Tat die Flucht ergreifen.

Die israelische Armee ist weiter auf der Jagd nach dem Terroristen und arbeit dabei auch mit dem palästinensischen Sicherheitsapparat zusammen, der ebenfalls auf der Suche nach dem Terroristen ist. Es wird angenommen, dass er es vorziehen wird, von den Palästinensern verhaftet zu werden als bei einer Auseinandersetzung mit den israelischen Sicherheitskräften ums Leben zu kommen.

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