Zum ersten Mal wurde der Wert jüdischen Eigentums beziffert, das entweder in arabischen Ländern zurückgelassen werden musste oder von arabischen Regierungen konfisziert wurde.
Sarah Gila Gamliel vom israelischen Ministerium für soziale Gleichstellung beauftragte vor zwei Jahren eine international anerkannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft damit, arabische Länder verdeckt zu bereisen, um den Wert der ehemals jüdischen Besitztümer zu schätzen. Das Ergebnis der Schätzung beläuft sich auf mindestens 150 Milliarden Dollar. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um den Wert, den die Besitztümer hatten, als die Juden noch darüber verfügten. Nicht berücksichtigt ist hingegen die Wertsteigerung.
Wenn dem Staat Israel 1948, 1956, 1967 und 1973 Kriege aufgezwungen wurden, trat immer wieder die Situation ein, dass man sich in den arabischen Nationen an den Juden rächte, obwohl diese gegenüber der jeweiligen Regierung loyal waren. Die Verfolgung war in Ägypten, Libyen und im Irak während des Sechstagekriegs besonders schlimm. Zehntausende wurden vertrieben, nachdem eine rassistische Gesetzgebung initiiert wurde, die den Nürnberger Gesetzen ähnelte. Manchmal wurden Juden...
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