Ende von Pessach, Mimuna und Mufletas

Abir Sultan/Flash90

Am Samstagabend, nach Ausgang des Shabbats, ist es wieder soweit. Pessach ist vorbei und es darf wieder Gesäuertes gegessen werden. Dann ist auch wieder Zeit für die Mufleta und dem Mimuna-Fest.

Am Samstagabend, nach Ausgang des Shabbats, ist es wieder soweit. Pessach ist vorbei und es darf wieder Gesäuertes gegessen werden. An diesem Abend werden in vielen Häusern jüdischer Familien marokkanischer Abstammung zum Essen der sogenannten Mufletas eingeladen. Es ist der Beginn des Mimuna Festes, dass mittlerweile nicht nur von marokkanischen Juden gefeiert wird. Es ist mittlerweile ein israelisches Fest geworden.

Der Erzählung zufolge haben die Juden in Marokko der von ihren muslimischen Nachbarn nach Ende von Pessach das Mehl wieder zurück bekommen, das sie ihnen für die Zeit von Pessach „verkauft“ hatten. Damit wurden dann sogenannte Mufletas zubereitet, ein Teig, der in der Pfanne zu einer Art dünnen Pita zubereitet wird. Darauf wird dann Honig oder Sirup gegossen. Sehr lecker und sehr kalorienreich. In Marokko feierten die Juden das Fest zusammen mit ihren muslimischen Nachbarn. Außer den traditionellen Mufletas gibt es dann noch weitere süße Leckereien. Dazu gibt es viel Tanz und Musik. Wie wird Mufleta zubereitet? Das sehen sie in diesem Video.

Morgen ist in Israel Feiertag, der siebte Tag von Pessach. Am Sonntag werden wir dann wieder für Sie da sein mit neuen Berichten aus Israel. Frohes Fest!

Bild: Mufleta auf dem Mimuna-Tisch (Foto: Abir Sultan/Flash90)

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