Ein Teil der Ausstellung ist einem irakischen Kaffeehaus gewidmet. Dr. Erenberg: „Im Coffeeshop trinkt man Tee, spielt Backgammon und raucht Wasserpfeife. Als die Briten in den Irak kamen, brachten sie ihre Kultur mit. Zu dieser Zeit begannen die Iraker, europäische Kleidung zu tragen. Sie importierten die Stoffe aus Europa und die Einheimischen nähten die Kleidung der Männer im europäischen Stil. Auch die Frauen trugen schöne Kleider. Sie waren teuer.“
Als nächstes zeigte sie uns einen irakischen Schabbat-Tisch: „Dieser ist nicht wie ein europäischer Schabbat-Tisch. Es gibt irakische Pitas statt Challah, dem traditionellen süßen Schabbatbrot. Es ist ein Mizrachi-Brot. Außerdem gibt es keine Schabbat-Kerzen. Es gibt eine spezielle Schabbat-Menora, die authentischer war und Öl verwendet. Dies war ein teures irakisches Schabbat-Set. Schauen Sie sich auch die irakische Synagoge an. Dort gibt es eine Menge Kunst im muslimischen Stil. Während in Europa die Synagogen wie Kirchen aussehen, waren sie im Irak wie Moscheen. Es ist nicht etwas Religiöses. Durch den muslimischen Einfluss gibt es, wie in der jüdischen Kunst, keine menschlichen Gesichter, sondern...
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