Der Krieg brach am 7. Oktober aus. Mein Nachrichten-Feed war überschwemmt mit erschreckenden Bildern von Terroristen, die in israelische Stadtteile eingedrungen waren, einer weiblichen Geisel, die zwischen den Beinen blutete und an den Haaren durch die Straßen von Gaza geschleift wurde, und Festivalbesuchern, die um ihr Leben rannten. Es blieb nicht viel Zeit, um an etwas anderes als das Überleben zu denken, während sich die Ereignisse rasant überschlugen, aber ein Gedanke, der auftauchte, als sich der Staub etwas gelegt hatte, war:
„Warum haben mich meine arabischen christlichen Freunde nicht gefragt, ob es mir gut geht?“
Es tat weh. Es fühlte sich an, als hätte jemand ein Messer in mein Herz gestochen. Ich war hin- und hergerissen zwischen der Versuchung, mich beleidigt zu fühlen, und der Angst, meine Freundschaften zu verlieren, Freundschaften, an denen ich bewusst gearbeitet hatte, um sie zu erhalten und zu schützen.
FREUNDSCHAFT AUF DER PROBE
Ehe ich mich versah, sollte eine dieser Freundschaften auf die Probe gestellt werden. Nachdem ich durch den Krieg zunächst dazu nicht in der Lage...
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Liebe Oriel
So gute Gedanken. Sein reich gesegnet im Namen Jeschuas, unseres Erlösers.
Silvia, Schweiz
Mich berührt dieses mutige Statement von Oriel Moran und ihren Weg den sie bis jetzt geht!
Kleine Schritte bringe ubs auch vorwärts❣ Susanne Bogenmann
Die entscheidende biblische Frage, wem Gott das Land (Kanaan) für immer gegeben hat, sollte unter Christen um der Freundschaft willen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Zu schnell bricht dies wieder hervor … Das Wort Gottes ist eben manchmal auch ein zweischneidiges Schwert, das zuweilen auch Freundschaften trennen kann. In Liebe kommuniziert kann das aber eine Brücke sein, die über einen faulen Frieden weit hinaus geht!
J. Rieger
Vielen Dank für diesen offen Brief.
Dem HERRN befohlen.
T.S.