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MitgliederDie Verharmlosung bedeutender Ereignisse im Iran

Die schreckliche Tatsache ist, dass das Gewissen des Westens an das absolute Böse gekettet worden ist.

Iraner fahren am Palästina-Platz in Teheran an einem antiisraelischen Propagandaplakat mit der Aufschrift „Wir sind bereit – seid ihr bereit?“ vorbei. Teheran, 24. Dezember 2025. Foto: EPA / Abedin Taherkenareh

(JNS) Die ganze Woche über haben Iraner massive und landesweite Straßenproteste organisiert. Ausgelöst durch ruinöse Anstiege der Lebenshaltungskosten und akute Wasserknappheit, entwickelten sie sich rasch zu einem Aufstand gegen das Teheraner Regime, bei dem Demonstranten die Rückkehr des Schahs skandierten.

Diese Demonstrationen waren weit folgenreicher als frühere Aufstände dieser Art. Sie begannen unter den Geschäftsleuten der Basare – genau jener Bevölkerungsgruppe, die einst beim Sturz des Schahs geholfen und 1979 das islamisch-revolutionäre Regime an die Macht gebracht hatte.

Noch bemerkenswerter ist, dass Berichten zufolge mehrere Stützpunkte der gefürchteten Revolutionsgarden (IRGC) und der Basidsch-Miliz in die Hände von Demonstranten gefallen sind; in Kuhdasht, einer Stadt im Westen Irans, wurde ein Basidsch-Angehöriger getötet, nachdem Demonstranten Steine geworfen hatten.

Zum Zeitpunkt der Niederschrift eskaliert dieser Aufstand weiter. Obwohl mindestens vier Demonstranten getötet wurden, ist das befürchtete Blutbad durch Sicherheitskräfte bislang ausgeblieben. Stattdessen gibt es unbestätigte Berichte, wonach sich einige Sicherheitskräfte geweigert hätten, auf Demonstranten zu schießen, was das Regime gezwungen habe, arabische Verstärkungen heranzuziehen; andere Sicherheitskräfte seien geflohen; und sogar der...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Die Verharmlosung bedeutender Ereignisse im Iran”

  1. j-glaesser sagt:

    Danke für diese – (leider) treffende – Analyse.

  2. j-glaesser sagt:

    PS.
    Bei den deutschen Staatsmedien hat man das GEFÜHL, dass Sie für die weitere Existenz des Mullah-Regimes im Iran sind und gegen eine Liberalisierung des Staates. Jede KRAFT die sich gegen ISRAEL stellt, scheint dort sympathisch zu sein.

  3. Stephan Wolf sagt:

    Bald wird die Gerechtigkeit heranfluten wie ein Strom, der nicht zu hemmen ist. Dann werden die, die heute verfolgt leiden, getröstet und die, die heute überall in der Welt den Ton angeben werden die Augen senken müssen, denn dann ist klar, dass sie die Irrenden waren. Alles dies ist genau so in den Schriften für diese unsere Zeit beschrieben.

    In Jerusalem wird bald der Tempel gebaut und die Bundeslade wird wieder auftauchen. Dann ist der Streit um Zion vorbei und alle Antisemiten werden schweigen und sich schämen.

    Aber zuerst wird das Regime im Iran von der Bevölkerung beseitigt und der Iran wird sich eine neue Verfassung geben.

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