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MitgliederDie Geschichte hinter Israels nationalem Impferfolg

Israels Gesundheitssystem wird inmitten der Corona-Krise von der Welt beneidet. Und das ist nicht das erste Mal.

Foto: Teddy Brauner/GPO

Israel ist es gelungen, innerhalb weniger Wochen Millionen von Menschen gegen das Coronavirus zu impfen. Dieser Erfolg hat rund um den Globus Interesse und Lob hervorgerufen.

Mehrere Faktoren haben zu diesem Erfolg beigetragen, wie z.B. die frühzeitige Beschaffung der Impfstoffe und das hoch entwickelte, computerisierte Gesundheitssystem des Landes. Letztendlich ist es jedoch das Netzwerk von kommunalen Krankenkassen, die in jeder Stadt, jedem Dorf und jeder Nachbarschaft im ganzen Land für die Gesundheitsversorgung zuständig sind, das den Unterschied macht. Und hier ist die Geschichte:

 

Gesundheitsfürsorge, eine gegenseitige Verantwortung

Israels Gesundheitskliniken heißen Kupat Holim, oder „Krankenkassen“ auf Hebräisch. Sie entstanden aus der Notwendigkeit heraus, medizinische Hilfe für die Menschen bereitzustellen, die mit der zweiten Einwanderungswelle zwischen 1904 und 1914 ins Land kamen. In diesen zehn Jahren wanderten 35-40.000 Juden nach Israel ein, das damals noch Teil des Osmanischen Reiches war. Die Mehrheit wanderte aus dem Russischen Reich ein, vor allem aus Osteuropa. Bergjuden oder Juden, die...

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Patrick Callahan

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