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Deutsches Luxusresort verzeichnet 136 % mehr Buchungen aus Israel wegen seiner Haltung zum Krieg

Der Besitzer von Schloss Elmau, Dietmar Müller-Elmau, hat erklärt, dass das Hotel die israelische Flagge, die seit dem 8. Oktober 2023 am Eingang weht, nicht senken wird, „bis die letzte Geisel befreit ist“.

Israel
Das Hotel Schloss Elmau in Krün bei Garmisch-Partenkirchen, Süddeutschland. Foto: EPA/MICHAEL KAPPELER

Ein Luxusresort in den bayerischen Alpen, das seit dem 8. Oktober 2023 eine israelische Flagge hisst, hat laut hebräischen Medienberichten im vergangenen Jahr einen Anstieg der israelischen Buchungen um 136 % verzeichnet.

Schloss Elmau, in Krün nahe der österreichischen Grenze, meldete in den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 insgesamt 438 Übernachtungen israelischer Gäste, verglichen mit 185 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besitzer Dietmar Müller-Elmau hat versprochen, die Flagge so lange wehen zu lassen, bis alle von der Hamas in Gaza festgehaltenen Geiseln befreit sind.


Das Hotel, das diese Woche bei der Verleihung der „101 Best Hotels in Germany Awards“ als bestes Hotel Deutschlands ausgezeichnet wurde, verfügt über 160 Zimmer und Suiten, neun Pools, Saunen, Yoga-Kurse und Fitnesscenter. Es ist ein beliebtes Reiseziel, das Entspannung, Kultur und Natur verbindet und gleichzeitig erstklassige Gastfreundschaft bietet.

Zu den Höhepunkten in der Geschichte von Schloss Elmau zählen die Ausrichtung der G7-Gipfel in den Jahren 2015 und 2022 sowie die Nutzung als Nazi-Militärferienlager während des Zweiten Weltkriegs. Von 1947 bis 1951 diente es als Sanatorium für Holocaust-Überlebende und Vertriebene. Das Schloss, das ursprünglich zwischen 1914 und 1916 vom Philosophen Johannes Müller erbaut wurde, wurde 2005 durch einen Brand zerstört und von Müllers Enkel Dietmar Müller-Elmau restauriert.

Müller-Elmau hisst nicht nur die israelische Flagge, sondern hat auch seine tief empfundene Unterstützung für Israel zum Ausdruck gebracht. Auf der Website des Resorts verurteilte er das von der Hamas angeführte Massaker vom 7. Oktober 2023, sprach Gebete für die Geiseln und äußerte die Hoffnung auf Frieden, indem er schrieb:

„Mein Herz und meine Gedanken sind bei Israel. Ich teile den Schmerz und die Trauer aller, die bei dem von der Hamas am 7. Oktober 2023 verübten völkermörderischen Massaker Angehörige verloren haben … Ich bin zuversichtlich, dass Israel die Abschreckung wiederherstellen und aus diesem Schrecken geeinter und sicherer hervorgehen wird als je zuvor.“

 

(JNS)

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Patrick Callahan

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