Die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche ist zu einem offiziellen Besuch nach Israel gereist. Die Reise findet im Rahmen der deutsch-israelischen Beziehungen statt und wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Im Mittelpunkt des Aufenthalts stehen politische Gespräche sowie Termine mit wirtschaftlichem Schwerpunkt.
Im Verlauf ihres Aufenthalts in Jerusalem traf Reiche mit Israels Außenminister Gideon Sa’ar zusammen. Nach Angaben Sa’ars wurden bei dem Gespräch unter anderem der antisemitische Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier in Sydney sowie der weltweite Anstieg antisemitischer Gewalt thematisiert. Sa’ar äußerte sich im Anschluss öffentlich zu dem Treffen und bezeichnete Reiche als „wahre Freundin Israels“.
Der israelische Außenminister verwies in diesem Zusammenhang auf die Parole „Globalize the Intifada“, deren Bedeutung er als Aufruf zur Gewalt gegen Juden einordnete. Er stellte einen Zusammenhang zwischen der Verbreitung dieser Parole und antisemitischen Gewalttaten her.
Zudem würdigte Sa’ar Maßnahmen in Deutschland, in deren Rahmen die Parole „From the River to the Sea, Palestine Will Be Free“ in einigen Bundesländern untersagt oder strafrechtlich verfolgt wird, wenn sie im Zusammenhang mit extremistischen Organisationen verwendet wird.
Great meeting with Germany’s Federal Minister for Economic Affairs and Energy Katherina Reiche, a true friend of Israel, in Jerusalem.
We discussed the horrific antisemitic terror attack in Sydney, Australia. I said that the meaning of „Globalize the Intifada“, which was chanted… pic.twitter.com/qravmXYhaB— Gideon Sa’ar | גדעון סער (@gidonsaar) December 16, 2025
In deutschen Ankündigungen zum Besuch lag der Schwerpunkt auf der wirtschaftlichen Dimension der Reise. Reiche wird von Vertretern aus Wirtschaft und Industrie begleitet. Der Aufenthalt dient der Pflege der bilateralen Beziehungen sowie dem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.




