(JNS) Während Hilfsgüter vom Himmel fallen, stehen Hunderte Lastwagen mit denselben Gütern ungenutzt an der Grenze zum Gazastreifen. Das Problem ist nicht logistischer, sondern politischer und moralischer Natur. Der Versuch, den Gazastreifen in humanitäre Zonen aufzuteilen, ist gescheitert.
Die sogenannte „Gaza Humanitarian Foundation“ ist nicht funktionsfähig. Die Vereinten Nationen sind abwesend. Die UNRWA hat Berichten zufolge die Einfuhr von Hilfsgütern sogar blockiert – aus Angst, Hamas zu verärgern.
Warum? Weil Hamas darauf besteht, jede Verteilung der Hilfsgüter zu kontrollieren. Diese sollen nicht den Zivilisten zugutekommen, sondern dienen als Machtinstrument und Mittel zur Erpressung. Humanitäre Hilfe wird zur Waffe – zur Währung, mit der sich Loyalität erkauft und Widerspruch unterdrückt wird. Das ist kein Nebeneffekt des Krieges – es ist die zentrale Strategie der Hamas-Herrschaft.
Israel – gemeinsam mit führenden Politikern wie US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio – signalisiert eine strategische Wende. Trump fordert schärfere Maßnahmen gegen Hamas, deren Unnachgiebigkeit bislang jedes Waffenstillstandsabkommen vereitelt hat.
Doch für Israel ist das Dilemma tiefer. Seit...
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