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Der Dschihad zur Zerstörung Israels

Für den Iran und seine Verbündeten geht es in dem Konflikt nicht um Grenzen, Flüchtlinge, Gefangene, Siedlungen oder Kontrollpunkte. In Wirklichkeit geht es um die weitere Existenz Israels im Nahen Osten.

Dschihad
Palästinenser greifen israelisches Sicherheitspersonal während eines Anti-Terror-Einsatzes in Nablus an, 22. Februar 2023. Foto von Nasser Ishtayeh/Flash90.

Ein Brief, den die palästinensischen „Widerstandsgruppen“ im Gazastreifen kürzlich an Hassan Nasrallah, den Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz, geschickt haben, erinnert daran, dass der Iran und seine Terror-Vertreter den Konflikt mit Israel als Dschihad (heiligen Krieg) zur Vernichtung des jüdischen Staates betrachten.

Für den Iran und seine Verbündeten geht es in dem Konflikt nicht um Grenzen, Flüchtlinge, Gefangene, Siedlungen oder Kontrollpunkte. In Wirklichkeit geht es um die weitere Existenz Israels im Nahen Osten.

Sie behaupten, Israel habe kein Recht, auf muslimischem Territorium (Waqf) zu existieren, und es sei die Aufgabe aller Muslime, das Banner des Dschihad in die Welt zu tragen, mit dem Ziel, Israel zu vernichten. In ihren Augen ist dies ein religiöser Krieg zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen, die muslimisches Territorium „usurpiert“ haben.

„So Allah will, werden wir Zeuge eurer Macht und eures Dschihad in Aktion, zusammen mit unseren Brüdern in der Achse des Widerstands – vom islamischen Iran bis zum arabischen Syrien, vom stolzen Irak bis zum geliebten Jemen, der die tiefsten Bedeutungen der Loyalität zu Palästina und seiner Sache in die islamische und arabische Geschichte mit Blut und Schießpulver eingeschrieben hat“, schrieben die palästinensischen Gruppen in ihrem Brief an Nasrallah. „Heute, liebe kämpfende Helden, ist die Zeit gekommen, das Tor von Khaybar wieder zu öffnen und für die Auslöschung der Existenz ‚Israels‘ zu arbeiten. Der Sieg ist nahe, und wir haben ihn durch die gesegneten Anstrengungen unserer glorreichen Kämpfer in unserem standhaften [Gaza-]Streifen und unserem heldenhaften Westjordanland gesehen. Habt also Geduld bis zum Sieg und der vollständigen Befreiung des geliebten Palästinas und seiner Heiligtümer. Möge Allah euren Dschihad, eure Geduld und eure Opfer annehmen. In der Tat ist es ein Dschihad des Sieges oder des Märtyrertums.“

Khaybar war eine jüdische Hochburg in der arabischen Wüste. Im Jahr 628 n. Chr., wenige Jahre nach der Übersiedlung des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina, fiel Khaybar in die Hände seiner Armee. Die Schlacht von Khaybar führte zur Unterwerfung, Massenvertreibung und Abschlachtung der jüdischen Gemeinden in der Region.

 

Ein 1.400 Jahre alter religiöser Kreuzzug

Muslime, die die Zerstörung Israels anstreben, skandieren manchmal: „Khaybar, Khaybar, ya yahud! Jaish Mohammed soufa ya’oud!“ („Khaybar, Khaybar, oh Juden, die Armee von Mohammed wird zurückkehren!“)

Die Hamas verwendete diesen Slogan erstmals während der ersten Intifada, die 1987 ausbrach. Der Schlachtruf ist eine Warnung an die Juden, dass sie das gleiche Schicksal erleiden werden wie die Juden von Khaybar.

In ihren Veröffentlichungen und Reden bezeichnen die Hisbollah, die Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad ihre von Israel getöteten Mitglieder regelmäßig als „Mudschaheddin“ (Krieger oder Dschihadisten). Damit soll gezeigt werden, dass es sich bei diesen Männern um gläubige Muslime handelt, die ihr Leben im Dschihad gegen die „Feinde Allahs und des Islam“ geopfert haben.

In ihrer Trauer um die getöteten Männer verkündet die Hisbollah, dass jeder von ihnen „auf dem Weg nach Jerusalem“ getötet wurde. Die Botschaft ist klar: Diese muslimischen Krieger waren in heiliger Mission unterwegs, um Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee von den Juden zu befreien.

Indem sie ihren Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 als „Al-Aqsa-Flut“ bezeichnet, will die Hamas alle daran erinnern, dass der Konflikt gegen Israel ein religiöser ist.

Nach Angaben von Hamas-Offiziellen ist der Angriff eine Reaktion auf die „Entweihung“ der Moschee durch Juden und bezieht sich auf die Besuche von Juden auf dem Tempelberg. Die Absicht ist, die Juden als „Aggressoren“ und „Schänder“ der drittheiligsten Stätte des Islam darzustellen. Dies, so hoffen die Hamas und andere Palästinenser, wird Millionen von Muslimen hinter dem palästinensischen Kampf gegen Israel versammeln.

Unabhängig davon, wie die aktuellen Kämpfe zwischen Israel und den Stellvertretern des Iran im Gazastreifen und im Libanon ausgehen, muss unbedingt daran erinnert werden, dass die Hisbollah, die Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad das Existenzrecht Israels nicht anerkennen und seine Präsenz im Nahen Osten als Bedrohung für alle Muslime und Araber betrachten.

Da diese islamistischen Gruppen den Konflikt als einen religiösen Krieg betrachten, wird jede Waffenruhe oder Hudna (Waffenstillstand) nur als eine Gnadenfrist oder ein Moment der Ruhe dienen, bevor sie den Dschihad zur Zerstörung Israels wieder aufnehmen.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Der Dschihad zur Zerstörung Israels”

  1. schnoorl sagt:

    Es ist immer wieder so erschreckend zu lesen: Der Dschihad zur Zerstörung Israels“
    Ohne an den festen Glauben an den allmächtigen Gott Israelsund Seine Verheißungen könnten wir nur noch verzagt und voller Angst gelähmt heute leben.
    Aber es bleibt dabei ,Ihr lieben jüdischen Brüder ,unser gemeinsame Gott wird Sieger
    Sein und Euch retten, wartet getrost auf das Wiederkommen des Messias!So bleibt voller Hoffnung und unverzagt!
    Shalom, in Liebe und Gebet bei Euch Eure Lilly aus Hamburg

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