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MitgliederDer 7. Oktober hatte viele Verantwortliche. Der Wahlkampf will nur einen.

Drei Wochen vor den Wahlen in Israel hat der Streit darüber, wer die Warnungen ignorierte, selbst den Jahrestag überschattet. Auch die Männer, die sich nun anschicken, Netanjahu abzulösen, waren damals mit dabei.

Regierungsgegner verspotten Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, weil er angeblich im Voraus vor dem Hamas-Überfall am 7. Oktober gewarnt worden war. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Israel gedachte in dieser Woche des dritten Jahrestages des 7. Oktober. Es war der erste Jahrestag seit der Rückkehr der Geiseln.

Am Abend war aus der Gedenkveranstaltung eine Wahlkampfveranstaltung geworden.

Am Jahrestag selbst strahlte der israelische Fernsehsender Channel 12 einen Enthüllungsbericht aus, der auf nach eigenen Angaben bislang unveröffentlichten Teilen von Briefen, Dokumenten und Mitteilungen beruhte, die Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwischen März und September 2023 von hochrangigen Verteidigungsvertretern übermittelt worden waren. Dazu gehörten der damalige Generalstabschef der israelischen Armee, Herzi Halevi, der damalige Verteidigungsminister Yoav Galant und der damalige Chef des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, Ronen Bar.

Dem Sender zufolge beantwortete Netanjahu einen der Warnbriefe Halevis, indem er den regierungsfeindlichen Demonstranten die Schuld gab: „Nicht wir sind es. Sie sollten mit diesen Leuten [den Demonstranten] auf der Kaplan-Straße sprechen.“ Schließlich war Netanjahu demokratisch gewählt worden, während die Protestbewegung auf eher undemokratische Weise seine Absetzung forderte. Die Frage,...

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Patrick Callahan

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