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Im Judentum bedeutet das hebräische Wort „chet“, das gewöhnlich mit „Sünde“ übersetzt wird, eigentlich „das Ziel verfehlen“ oder kurz „ein Fehler“.
ZIELEN UND VERFEHLEN
Die Bedeutung des Wortes wird in der Regel durch den Kontext definiert, in dem es verwendet wird. So werden zum Beispiel im Buch der Richter (20,16) Schleuderer aus dem Stamm Benjamin als so gut im Umgang mit ihrer Waffe beschrieben, dass sie „auf ein Haar zielen und nicht chet“ können. Kann das nun bedeuten, dass diese Schützen haargenau zielen konnten und obendrein nie sündigen? Das macht keinen Sinn. Offensichtlich meint der Text, dass sie nicht daneben schießen, also das Ziel nicht verfehlen.
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„Anmerkung der Redaktion: Wie in jeder anderen Religion geht man auch im Judentum davon aus, durch eigene Werke gerettet zu werden. Christen wissen: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23). Diesen „Lohn“ hat Jesus unser Retter mit seinem Tod am Kreuz auf sich genommen. Durch seine Auferstehung dürfen wir uns auf ewiges Leben in der Gegenwart Gottes freuen.“
Schön, dass ihr das noch zum Schluss angezeigt habt!
Das Christentum ist in dieser Hinsicht einzigartig, da keine Brücke zum Himmel gebaut wird (Religion, unmöglich), sondern Gott selbst Mensch wird und uns mit ihm versöhnt, durch das Blut seines Sohnes. Es ist eine persönliche Beziehung zum Schöpfer, das auf Glauben an Gottes Wort basiert. Aus Gnade ist man dann gerettet, wenn man Jesus als Herrn und Heiland annimmt. Es ist ein Geschenk, das mit einer Wesensveränderung (Verwandlung, geistig) einhergeht, gewirkt durch den Heiligen Geist. Welch köstliche Gnade! Der HERR ist mein Hirte, mein Heiland und Herr.