Über den Fall berichtete die jüdisch-orthodoxe Radiostation Arutz 7. Die als Jüdin geborene Frau aus einem abgelegenen Dorf in Georgien sei vor ihrem örtlichen rabbinischen Gericht erschienen und habe gefordert, man solle sie als Jüdin ausweisen, damit sie nach Israel auswandern könne. Sie und ihre Kinder seien jedoch getaufte Christen.
Als Tochter einer Jüdin habe sie einen Nichtjuden geheiratet und seit ihrer Kindheit einen christlichen Lebensstil geführt. Sie lehne es ab, sich dem Prozess einer orthodox-halachischen Konversion zurück zum Judentum zu unterziehen, die üblicherweise jeder durchläuft, der offiziell als Jude anerkannt werden möchte.
Das regionale Rabbinergericht lehnte nicht nur ihre Forderung ab, als Jüdin registriert zu werden, sondern erlaubte ihr darüber hinaus auch nicht die notwendigen zeremoniellen Schritte zu einer Rückkehr zum Judentum, weil sie augenscheinlich weiterhin mit ihrem christlichen Ehemann als Christin leben wolle.
Die Frau klagte sich bis zum Obersten Rabbinischen Gericht in Jerusalem. Die Richter Rabbi Eliezer Igra, Rabbi Aharon Katz und Rabbi Shmuel Shapira veröffentlichten nach langer Beratung einen 46-seitigen Beschluss, der die „traditionelle und...
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