Bewegende Botschaft aus Bahrain an Israel

Minister vom Persischen Golf verkündet, dass Bahrain in Solidarität mit den Überlebenden des Holocaust steht

von Yossi Aloni |
Bahrain's Außenminister Abdullatif bin Rashid Al Zayani Foto: Menahem Kahana/Flash90

Am 27. Januar, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag, traf im Büro des israelischen Außenministers Ashkenazi ein überraschender Brief aus Bahrain ein. Darin heißt es, dass das Königreich Bahrain um die Millionen Opfer des Holocausts trauert und Antisemitismus, Rassismus und Extremismus keinen Raum gewährt.

Der Brief ist überraschend, da die Leugnung des Holocausts in der arabischen Welt weit verbreitet ist.

 


Eure Exzellenz,

der Internationale Holocaust-Gedenktag steht für ein feierliches Gedenken an die Opfer des Holocausts und eine beständige Erinnerung an die Notwendigkeit, unsere universelle Verpflichtung zur Ablehnung aller Formen von Antisemitismus und Hass aufrechtzuerhalten, damit unsere Welt nie wieder Zeuge einer solchen Gräueltat wird.

Als ein Land, das seit langem an Multikulturalismus und interreligiösen Dialog gewöhnt ist, und mit einer eigenen blühenden jüdischen Gemeinde trauert das Königreich Bahrain um die Millionen von Menschen, die diesem abscheulichen Verbrechen gegen die Menschheit zum Opfer fielen, und steht in Solidarität mit den Überlebenden und ihren Familien.

Heute folgen wir der Vision Seiner Majestät König Hamad bin Isa Al Khalifa für den Frieden und setzen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Nahen Osten die Saat der Koexistenz fort, um der Region und der Welt zu zeigen, dass es keinen Platz für Ignoranz und Extremismus gibt, sondern nur für Frieden und Verständnis…

Dr. Abdullatif bin Rashid Al Zayani

Minister für Auswärtige Angelegenheiten

Königreich Bahrain


 

Unterdessen sprach Außenminister Gabi Ashkenazi mit seinem amerikanischen Amtskollegen, Außenminister Tony Blinken, und gratulierte ihm zu seinem Amtsantritt unter der Regierung Biden. Die beiden sprachen über regionale strategische Fragen, den weiteren Ausbau des Friedenskreises, die iranische Bedrohung und andere Themen.

Ashkenazi bezeichnete die Vereinigten Staaten als Israels größten Freund und seinen strategischen Partner im regionalen Friedensprozess sowie in Fragen der regionalen Sicherheit und Stabilität und in wirtschaftlichen Fragen und erklärte:

„Die von den USA angeführten Friedensabkommen haben eine breite Friedenskoalition im Nahen Osten geschaffen, und wir alle müssen weiterhin handeln, um den Kreis zu erweitern und jede Bedrohung zu entfernen, die die Stabilität und Sicherheit der Region untergraben kann.“

Die beiden vereinbarten, ihre Gespräche fortzusetzen und verabredeten, sich angesichts der Einschränkungen durch Corona so bald wie möglich zu treffen.

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